Mittwoch, 11. Juli 2007

New York City

Juhu ihr Lieben!

Was lange waehrt wird endlich gut: ich schreibe endlich von meiner letzten Reisestation und somit auch von meinem Wohnort fuer das naechste halbe Jahr. Nach einer relativ kurzen letzten Nacht auf Hawaii ging es auf eine Ewig-Reise nach New York mit Zwischenstopp in L.A. Nachdem ich unter gefuehlten 72 Std. Schlafmangel auch noch morgens in New York angekommen bin, ging es zunaechst zum Hostel in der Upper West Side.



Von dort aus habe ich sofort mal den Central Park erkundet und dachte kurzfristig ich waere mitten in den New York Marathon geraten...echt sportlich die New Yorker, der Central Park ist voll mit Joggern!

Natuerlich habe ich mir waehrend meines dreitaegigen Aufenthalt auch mal angesehen, where the money is. Sprich ich habe mir die Gegend um die Wall Street herum angeschaut! Ist halt wie im Fernsehen!



Besonders gut hat mir auch Soho gefallen. Habe gelernt, dass es sich kaum noch ein Kuenstler leisten kann dort zu leben (die sind jetzt mehr in Chelsea-auch sehr nett). Die GEgend ist aber auch wirklich super-schoen. Total nette Cafes, Restaurants BArs und super zum Shoppen!



Gute Aussicht auf Brooklyn und auch auf die Manhattan Skyline hat man vom South Street Seaport! Da gibt es auch super-schoene Restaurants und auf dem Pier ist irgendwie auch immer was los!



Wo ich schon mal gerade da war, habe ich dann auch alle Formalitaeten bzgl. meiner ersten Wohnung erledigt, in der ich jetzt auch schon wohne! Es handelt sich dabei um ein Loft in Williamsburg, Brooklyn. Wohne mit einem deutschen Kuenstler, dem das Loft gehoert, und mit einem amerikanischne IT-Menschen zusammen. Nebenan in der Wohnung wohnen ein Photograph aus Manchester, ein Kunst-Galerie-Praktikant aus Paris und einem weiteren Englaender...aber was macht der nochmal? Jedenfalls eine sehr bunte, unterhaltsame Mischung!



Ab September ziehe ich dann in die Upper East Side um. Die Wohnung dort habe ich aber noch nicht gesehen....nur von aussen und da gleicht das Haus all den Haeusern die wir aus zahlreichen Hollywood-Streifen kennen...



Jedenfalls waren die drei Tage in New York perfekt fuer den Abschluss meiner Weltreise. Da war man dann nicht ganz sooo wehmuetig, dass diese geniale Zeit schon vorbei ist. Schliesslich wusste ich ja, dass mich noch ein halbes Jahr im Big Apple erwartet. Dennoch denke ich, dass das eine ganz andere Erfahrung wird als die Reise. Hoffe irgendwann in meinem Leben nochmal eine so grossartige Zeit zu haben wie bei meiner Weltreise. Habe unheimlich viel gesehen, viele alte und neue Sachen zu schaetzen gelernt, interessante Leute getroffen und ganz viel Lust auf mehr bekommen. Man merkt halt auf Reisen erst, wie wertvoll es ist ueber den Tellerrand hinauszuschauen, um nicht die vielen kleinen Wunder dieser Erde zu verpassen... Mit anderen Worten: ich wuerde jederzeit wieder meinen Backpack packen, aufbrechen und die Welt erkunden...hoffe dass ganz viele von euch die Gelegenheit auch suchen werden! SAg ja immer: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...und lasst mich dran teilhaben ;-)

Freitag, 15. Juni 2007

Hawaii III: Maui

Juhu!

Hier mein kurzer Bericht ueber Maui. Also wie ihr euch schon denken koennt gibt es auch hier super-schoene Orte! ZU meinen Favoriten gehoert definitiv Lahaina an der Westkueste. Es handelt sich dabei um eine alte Walfaengerstadt mit nur ca. 9000 Einwohnern. Die Stadt ist einerseits total gemuetlich, aber es mangelt nicht an Lokalen und GEschaeften...juchu!



Desweiteren ist die Fahrt ueber den Hana Highway ein absolutes Muss fuer Maui-Reisende. Ueber diese Road to Hana gelangt man von Kahalui nach Hana. DAbei pasiert man ca. 54 Bruecken, davon viele one-lanes, und unzaehlige enge Kurven. Da die STrasse die meiste Zeit an der Kueste entlanggeht, ist es zwar besonders schoen dort lang zu fahren. auch wenn mir der Abgrund hin und wieder zu nah vorkam...



Hana selbst ist ein recht kleiner netter, aber unspektakulaere Ort. Aber der Waianapanapa State Park, der sich kurz vor Hana befindet, ist die REise auf jeden Fall wert!!! Dort kann man echt gut klettern und wandern und dann beobachten wie die Wellen gegen die Felsen knallen.




Ausserdem verfuegt auch Maui ueber eine Vulkan, den Haleakala. Wenn man erstmal die ca. 3 km ueber Schlangenstrassen hinter sich gebracht hat, fuehlt man sich durch den krassen Temperaturunterschied wie in der alten 3-Wetter-Taft-Werbung... DA man eine Zeit lang durch die Wolke faehrt, regnet es irgendwie leicht dort oben. Aber von dEr Spitze aus, blickt man dann durch die Wolken auf den Krater, was auch recht imposant ist...



So, morgen geht es dann auch schon wieder nach HOnolulu/Oahu. Und von dort hoffe ich am Samstag morgen meinen Flug ueber L.A. nach New York zu bekommen. Leider fahren die Shuttelbusse zum Airport sowas von unguenstig, dass ich mir da noch nicht sicher bin...aber ich hab extra den spaeteren Shuttel gebucht, damit ich evtl. noch da bleiben kann ;-)

Mittwoch, 13. Juni 2007

Hawaii II: Kauai

Juhu Zusammen!

Dieses Mal ganz kurz: Weil es gleich schon weiter geht. Also, die letzten drei Tage haben wir auf Kauai, der aeltesten Insel Hawaiis verbracht. Da der Vulkan hier am laengsten erloschen ist, verfuegt die Insel ueber eine besonders abwechslungsreiche VEgetation.
Aufgelockert wird das Bild durch unzaehlige Wasserfaelle....



...und das absolute Highlight ist der Waimea Canyon, der durch den Waimea River geformt wurde. Er ist 16 km lang und 900 m tief. Ausserdem befindet sich dort auch der nasseste Ort der Erde...



An der Suedkueste gibt es einen Geysir, der im Vergleich zu dem auf Oahu richtig Fontainen ausstoesst.



Und die Straende sind eigentlich fast ueberall auf der Insel super. Richtig gut ist der Norden. IRgendwann endet dort der Highway in einem Strand, Kee Beach, von dem aus meine super den Sonnenuntergang beobachten kann.




Im Westen gibt es dafuer den Polihale State Park. Dabei handelt es sich um einen mega-breiten, 24 km langen Badestrand, den man nur erreicht, wenn man zuvor eine 8 km lange Schlagloch-uebersaete Piste langekriecht. Hatte echt das GEfuehl, dass das die Stossdaempfer unseres gemieteten, 11 Jahre alten Kleinwagen nicht mitmachen...aber Glueck gehabt!



So, jetzt sind wir auch schon auf Maui, wo wir bis Freitag bleiben. Den Weg hierhin haben wir in einem Propeller-Flugzeug hinter uns gebracht. 14 Passagiere und nicht viel mehr Plaetze. Fuer jemanden mit Flugangst auch ne nette Erfahrung. Dafuer konnte man beim Flug super auf Pearl Harbor und das MEmorial dort gucken und auf den Waikiki Beach...

So, also Maui-Bericht kommt nach Freitag!

Samstag, 9. Juni 2007

Hawaii I: Oahu

Juhu ihr Lieben!

Hier kommt mein erster Hawaii-Bericht. Und da ich selbst zuvor nicht so den Ueberblick hatte, welche Insel hier welche Rolle spielt, kurz eine Karte der 8 Inseln die zum Staat Hawaii gehoeren:



Da sich Honolulu Airport sowie die meisten Touristen auf Oahu befindet, haben wir die ersten Tage auf dieser Insel verbracht. Ausserdem auf dem Programm stehen Kauai und Maui, aber dazu dann spaeter mehr!

Da die Insel nicht wirklich gross ist, sind wir auch die ganze Zeit im Hotel in Waikiki geblieben und haben von hier aus mit einem Mietauto die Insel erkundet. Soviel steht jetzt schon fest: Hawaii hat die absoluten Hammerstraende. Auf dem Bild sieht man bspw. den Sunset Beach im Norden der Insel, an dem im Winter staendig Surf-Wettbewerbe ausgetragen werden, da die Wellen dort bis zu 9 m hoch sind. Leider konnte ich das nicht beobachten, da ich ja jetzt auch wieder Sommer habe-wie ihr. Und ich schwoere, dass ich dieses Mal nicht uebertreibe, aber das Photo vermittelt nicht annaehernd, wie schoen der Strand wirklich ist.



Waehrend im Norden noch insb. Surferstraende sind, gibt es meiner Meinung nach im Osten die schoensten BAdestraende. Besonder schoen ist daran, dass dort soviel STrand ist, dass die paar Touris dort gar nicht auffallen-verlaeuft sich schnell.
Der Osten bietet auch sonst einige Sehenswuerdigkeiten. Besonders amuesant war der Besuch in einem Mormonentempel. Ehe wir uns versehen hatten, hat uns eine junge Missionarin versucht ihren Glauben naeher zu bringen. Ich glaub es muss fuer sie relativ frustrierend gewesen sein, da ich die meisten -wirklich nett gemeinten-Angebote (Beten, Mormonen-bibel, Tonbad hoeren) doch recht konsequent abgelehnt habe. Irgendwann fehlte mir mal wieder ne Vokabel und ich habe gesagt: "No, it is fine. But it is just not my style."...Naja, der Westen der Insel ist zwar auch recht schoen, aber weniger spektakulaer.
Wir haben ihn uns in einem kurzen Nachmittag nach der Besichtigung von Pearl Harbor angeschaut.
Pearl Harbor ist hingegen in jedem Fall einen Besuch wert. Besonders interessant fand ich die Besichtigung der USS Missouri, auf der nach dem zweiten Weltkrieg der Friedensvertrag zwischen USA und Japan unterschrieben wurde. Wirklich beeindruckend wie riesig diese Kriegsschiffe sind und wie beengt die Besatzung dort lebt.




Neben einem Museum, in dem auf anschauliche und einpraegende Weise der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor am 7.12.1941 illustriert wird, stellt das Arizona Memorial Denkmal einen weiteren "Hauptpunkt" dar. Die USS Arizona ist mit einer Besatzung von 1.177 Mann innerhalb weniger Minuten gesunken nachdem sie getroffen wurde. Nahezu keiner wurde aus dem Wrack geborgen. Das heisst also, dass das Memorial (auch auf dem Bild) auch die Ruhestaette dieser Soldaten ist. Insgesamt sind bei dem Angriff 2403 Mann auf amerikanischer Seite ums Leben gekommen und 1178 wurden verletzt. Da der Angriff ueberraschend erfolgte, konnten lediglich 12 US-Soldaten zur Verteidigung in ihre Kampfflugzeuge. Aber das wusste ich noch aus dem gleichnamigen Film...und NEIN: Josh Hartnett ist nirgendwo aufgetaucht...Aber dennoch lohnt sich die Besichtigung von Pearl Harbor.

Morgen geht es dann weiter nach Kauai, wo es besonders viele Blumen geben soll. Die Nationalblume ist uebrigens der/die/das Gelbe Hibscus, den man auch hier ueberall bluehen sieht.



Werde sobald wie moeglich von Kauai berichten...

Dienstag, 5. Juni 2007

46 Stunden lang 3. Juni 2007 - Wellington, Sydney, Honolulu

Juhu Zusammen!

Moechte euch nur ganz kurz vom laengsten Tag in meinem Leben berichten - dem 3. Juni 2007.

Die ersten 6 Stunden des Tages habe ich in Wellington im Bett und am Flughafen verbracht. Dann haben Jess und ich 3,5 Stundem im Flugzeug nach Sydney verbracht (Abflug 6 Uhr (NeuseelandZeit), Ankunft 7.30Uhr (SydneyZeit))



Dort habe ich dann mal entspannt 12,5 Stunden auf meinen Flug (Abflug ca. 20.00 Uhr) gewartet um dann nochmal 9,5 Stunden im Flugzeug zu verbringen und die Datumsgrenze zu ueberqueren.



Da Hawaii 20 Stunden von Australien und 22 Stunden von Neuseeland zurueck ist, bin ich dann ca. um 9.30 Uhr (als wieder am 3.Juni) in Honolulu angekommen, wo ich dann als auch nochmal 14,5 Stunden vom 3.Juni hatte-Juchu!

Bin natuerlich als erstes zum Waikiki-Beach...



Habe an dem Tag das ein oder andere Mal gedacht, dass dieser 46-STunden-Tag ne Super-Loesung fuer meine "Auf-den-letzten-Druecker-Diplomarbeits-Schreiber"-Freunde gewesen waere...Mensch, waeren wir da doch vorher drauf gekommen...

Egal, berichte bald von Hawaii, zunaechst einmal Oahu. DAs ist die Insel, wo auch Honolulu und Waikiki liegen! Lasst es euch gut gehen!

Freitag, 1. Juni 2007

Christchurch, Kaikoura und Wellington

Juhu Zusammen!

Ich melde mich heute ein letztes Mal aus Neuseeland und moechte ueber die Ereignisse der letzten Tage berichten.

Also: Christchurch hat sich als die meiner Meinung nach attraktivste Stadt Neuseeland (Auckland von Wertung ausgeschlossen) herausgestellt. Sie wirkt recht europaeisch mit ihrem Marktplatz mit Kathedrale und Cafes. Ausserdem gibt es relativ viel Gruenflaeche, was die STadt nochmal attraktiver macht! In Christchurch haben wir uns also relativ viel draussen aufgehalten, waren im Kino und in Cafes.



Am naechsten TAg ging es dann weiter Richtung Kaikoura mit unserem so genannten "Magic Bus" (so nennt sich die Gesellschaft mit denen wir gefahren sind.) Auf dem Weg dorthin habe ich mich dann doch spontan dazu entschieden, mal ein fast untragbares Risiko einzugehen und das GEld fuer die Moeglichkeit, Wale in freier Natur (also im Meer)sehen zu koennen, zu investieren...also dort angekommen, bin ich dann ca. gegen 13:30 Uhr mit einigen anderen abenteurlustigen Touris auf ein Boot und somit in Richtung unendliche Weiten des Ozeans. Lustigerweise haben wir dann sogar noch in der Bucht eine relative kleine (dennoch mind. 1 Auto gross) Walversion gesehen. Das heisst zuerste meine der kaptain hier sei irgendwo ein Wal gesichtet worden und zeigte auf ruhige, wellenlose Meer hinaus wo man echt mal gar nix gesehen hat...nach fuenf Minuten, in denen absolut gar nix passiert ist, hab ich mir schon gedacht, dass ich das Geld besser als Papierschiff aufs Meer hinausgeschickt haette, schoss auf einmal dieser Riesenkoloss rechts vom Boot aus dem Meer und hat sich mit nem Riesen-Bauchplatscher wieder ins Meer fallen lassen. Das war wirklich mal ein Auftritt! Nachdem wir ihn noch 5 mintuen lang beobachtet hatten, ging es dann weiter weg von der Bucht dorthin, wo die Meerestiefe ca. 600 m betraegt. Da man nicht Gefahr laufen wollte, einen der Passagiere zu verlieren, da das Boot recht flott unterwegs war, mussten wir unter Deck, wo man uns mit ner Videoshow etwas naeher ueber die verschiedenen Walarten aufgeklaert hat.



Wir waren insb. auf der Suche nach Pottwalen, die zu englisch lustigerweise Sperm whales heissen, da im grossen Kopf, der ungefähr ein Drittel der Körperlänge ausmacht, sich das Walratkissen befindet und frühe Walfänger die wachsartige Flüssigkeit für das Sperma des Wals hielten. Jedenfalls werden diese putzigen Tierchen, bis zu 18 Meter gross und 50 Tonnen schwer. Und es empfiehlt sich aufgrund ihrer Koerpermass auch als Boot nicht, sich an der Stelle zu befinden, an der so ein Wal auftaucht, da man dann quasi verloren hat...alles in allem eine sehr beruhigende Info-Show.
Und tatsaechlich konnten wir dann aus rel. kurzer Entfernung zwei Pottwale sehen. Sie tauchen meisten eine Weile auf und atmen dann an der gleichen STelle unzaehlige male ein und aus, bevor sie sich dann fuer mind. 30 Min. (eigentlich koennen sie sogar 2,5 Std. Luft anhalten)mit einem imposanten Abtauchen von der Oberflaeche verabschieden. Genau bei diesem Eintauchen winken sie einem dann nochmal mit der Schwanzflosse zu (siehe Bild)



So, also auch wenn ich dort auf dem Meer vergeblich auf das AUftauchen des "Flying Dutchman" mit Kaptain Orlando Bloom gewartet habe, haben mich doch zumindest die Sperm Whales nicht im STich gelassen...war sehr beeindruckend, auch wenn manche Mitreisenden auf dem Boot meine Aufregung nicht teilten und nur verstaendnislos guckten. Auf dem Rueckweg haben wir dann noch einige Delphine gesehen. Das sind mit ABstand eh die coolsten Meeresbewohner, da die irgendwie staendig in Ekstase zu sein scheinen und wie wild um einen herumschwimmen und Party machen!
Am darauffolgenden Tag hat uns der Magic-Busdriver dann noch an einem absoluten Traumcafe am STrand rausgelassen. Wirklich super-schoen eingerichtet, riesige Terasse, Blick aufs Meer, eine schwarze CoolCat und Lecker-Blueberry-Muffins. Eigentlich haette der Busfahrer somit einen stein im Brett gehabt, haette ich nicht mitbekommen, wie er eine STunde spaeter beim Ausladen meines tollen blauen Rucksackes bei der Faehre zur Nordinsel zu einem anderen gesagt hat, "i think this one has a dead body in it"...hallo, der Typ weiss echt nicht, was man als Frau alles an Equipment bei so ner dreimonatigen Reise zur Hand haben muss...



Waehrend die FAhere uns sicher wieder von Picton (Suedinsel) nach Wellington (Nordinsel) gebracht hat und ich gluecklich war, keine aussergewoehnlichen Vorkommnisse verzeichen zu muessen, meinte doch tatsaechlich so eine kurzhaarige, vollschlanke Matrosin (oder wie heissen die leute die auf nem Schiff arbeiten?) zu mir: "Are you married?" und "Are you from New Zealand?" MEin Gott war ich froh, da schnell fluechten zu koennen.
Wellington an sich ist auch ein sehr nette Stadt, allerdings viel zu windig! Aus diesem Grund ging es gestern ins Museum und zu STarbucks und Shoppen (offiziell anerkannte Indoor-Aktivitaeten) und das absolute Highlight ereignete sich gestern abend. Nachdem Jessica und ich unsere Quesadillas und den Nachtisch-Kuchen bei Sweet Mothers Kitchen (absoluter Geheimtipp!!!) verschlungen hatten und zur Kasse gingen um zu zahlen, meinte der Kellner, dass unsere Rechnung eben schon von einem Mann (wohlgemerkt ein Fremder) bezahlt worden ist....und Jessica und ich hatten wirklich nur unsers Standard-Backpacker-Outfit an (das wir zudem seit zwei Wochen tragen, weil es aus den waermsten Klamotten besteht die wir mithaben!)! ...und ich dachte so was passiert nur im Film, aber denkste...(wir wollen da gleich wieder essen gehen-mal sehen ob es zweimal klappt ;-)..Da heute schoenes WEtter war, konnten wir ein bisschen Cable Car fahren, waren im Botanischen Garten und -jawohl- im Zoo, wo wir den einbeinigen Kiwi "Tahi" kennenlernen durften-sehr sehr suess!!!



So, morgen treten ich dann den vermutlich laengsten Tag meines Lebens-den 3.Juni 2007- und meine Reise ueber die Datumsgrenze nach Honululu an-mit 12-stuendigen Zwischenstopp in Sydeny! Werde berichten wie das so ist!

Bis dahin liebe Gruesse aus dem Kiwiland!

Montag, 28. Mai 2007

Milford Sound, Dunedin und Lake Tekapo

JUHU Zusammen!

Es ist mal wieder Zeit fuer ein kleines Update meiner Reiseaktivitaeten. Nachdem wir Donnerstag abend in Queenstown angekommen waren und dort bei "Fergburger" den groessten Burger ueberhaupt konsumiert haben (SUPER LECKER, oder hab ich das schon geschrieben), sind wir am naechsten Morgen von einem wiedermal aeussert bizarren Busfahrer abgeholt worden und haben so unsere Reise nach Milford Sound angetreten. Milford Sound liegt im Fjordland National Park und sobald wir diesen mit unserem Psycho-Busfahrer uebertreten hatten, wurde einem schon so langsam bewusst, was einen erwartet: Ein Fjord ist ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm, der sich dort ueber 15 km von der tasmanischen See erstreckt und von bis zu 1200 m hohen Felswaenden umgeben ist...und diese gigantischen Riesenberge haben einen im Nationalpark ueberall umgeben.



Der Busfahrer, der uns waehrend unsere 7-stuendigen Busfahrt kontinuierlich auf das Toeten von Possums und Stoats abgerichtet hat (weil diese Tiere hier keine natuerlichen Feinde haben und somit alle von den Kiwis geliebten Voegel vernichten...), hat uns dann in Milford am Bootsterminal abgeladen und uns beaengstigender Weise auch noch auf der Bootsfahrt begleitet. Ich glaube ich fand ich nur unsympathisch weil er mich an Patrick Bateman aus American Psycho erinnert hat und dann auch noch dieses ganze "Toetet Possums"-Gerede vom Stapel gelassen hat, dabei sind die so niedlich... Wie dem auch sei: in alter Tradition hat es an diesem TAg natuerlich in Stroemen geregnet, worueber wir zunaechst ohne Ende geflucht haben. Aber wie sich zeigten, war der Regen in dieser Kulisse nur vorteilhaft, weil dadurch unzaehlige Wasserfaelle entstanden sind, die von diesen Megabergen ihren Weg ins Fjord gesucht haben...Als wir also auf unserem Boot so den Fjord entlang schipperte, hat man sich echt wie auf einer Reise durch Mittelerde gefuehlt. Irgendwie kommt man sich zwischen all diesen Monsterbergen auf einem Fjord der zur recht rauhen tasmanischen See fuehrt einfach nur ausgeliefert und machtlos vor. Wirklich eine absolut imposante Kulisse.



Da die Schiffstour incl. Water acitvities gebucht war, haben wir uns auch die Kajaktour auf dem Fjord im Monsumregen nicht nehmen lassen: jawohl, Jessica und ich sind also bei eisiger Kaelte in die Kajaks geklettert und sind logischer weise komplett nass geworden. Schon recht eingefroren konnte man sich jedoch so wenigstens die Wasserfaelle von ganz nah ansehen und bis ans Ufer padeln. Das ich nicht direkt im Kajak an einer Lungenentzuendung gestorben bin, grenzt an ein Wunder. Genauso wie die Tatsache, dass ich trotz absoluter Abstinenz eines Ruder- oder Padeltalentes es irgendwie geschafft habe, wieder zum Boot zurueckzukommen. Ich glaube, das verdanke ich der kleinen Schulung beim Kanu-Fahren-Lehrstuhlausflug im letzten Jahr, bei dem mir der Chef persoenlich erklaert hat, wie man es schafft nicht nur im Kreis zu fahren.
Wie dem auch sei: Milford Sound wird nicht umsonst als das 8. Weltwunder bezeichnet und ist ein Muss fuer jeden Neuseelandreisenden. Insbesondere der REgen macht das Erlebnis nocheinmal besonders spektakulaer und dramatisch.

Unsere naechste STation bestand dann in einem Besuch bei Hannah in Dunedin. Hannah macht jetzt nach Abschluss ihres BWL-Studiums in Aachen sowas wie ein Aufbaustudium in Dunedin und hat uns die Stadt gezeigt. Besonders beeindruckend war die High-Tec-Einrichtung der Universitaet (Photo).



Nach der Stadtbesichtigung (die aus genau drei Stationen bestand) sind wir dann abends auf eine Abschiedsparty einer deutschen Kommilitonin von Hannah gegangen. Man nennt das ganze dort wohl auch "potluck" was im deutschen soviel heisst wie "mit dem Vorlieb nehmen was es zu Essen gibt"...und das war da eine ganze Menge. Insbesondere das Nachtischbuffet hat bei Jessica und mir soviel Eindruck geschindet, dass wir uns direkt hinter den Buffettisch gesetzt haben. Diese Poleposition hatte nicht nur den vorteil, dass man alle beobachten und deren Verzehrmenge nachverfolgen konnte, sondern auch, dass man problemlos alle 7 Kuchen, die zwei Eissorten, die Kekse, den Obstsalat und die Waffeln probieren konnte...das haben wir dann auch getan. Mit der Folge, dass wir uns den ganzen Abend nicht mehr von der STelle bewegen konnten.
Insg. ist Dunedin aber auch sonst recht schoen, da es ein bisschen an Schottland erinnert.

Bei der naechsten Station am Lake Tekapo hat uns ein traumhaft idyllischer SEe erwartet. Egal wann man auf den See geschaut hat, man hatte stets den Eindruck ohne Probleme Postkarten-Bilder schiessen zu koennen. Ansonsten ist der Ort nicht so spektakulaer, da die Einwohnerzahl auch nur dreistellig ist (was ich immer noch anzweifle).


In erster Linie dient der Ort wohl als Ausgangspunkt fuer Tagestouren zum Mount Cook, dem groessten Berg Neuseelands. Aufgrund des schoenen Wetters, das uns seit unserer Ankunft an der Ostkueste in Dunedin begleitet, konnten wir den Berg mit seiner Schneekrone auch aus der Ferne sehen.

Z.Z. sind wir in Christchurch....aber darueber spaeter mehr....

Donnerstag, 24. Mai 2007

Exploring the Franz Josef Glacier

Juhu ihr Lieben!

Bevor ich irgendwas erzaehle moechte ich kurz darauf aufmerksam machen, dass ich dieses mal zur Abwechslung und zur geistigen Stimulation Blogger.com auf Japanisch nutze...Willkommen in der bunten Welt der Internetcafes!

Egal, wie ich ja schon angekuendigt habe, stand gestern (also am Mittwoch) die Tour auf den Gletscher "Franz Josef" an. Als wir am Vortag in gleichnamigen Ort ankamen, der schaetzungsweise ueber nur 25 Einwohner, dafuer aber 10 Backpacker Hostels verfuegt, wurde uns von der Gletscher-Walk-Agentur schon mal angekuendigt, dass fuer morgen monsumartige Regenfaelle erwarten werden... Na Servus. Dennoch haben Jess und ich uns nicht runterziehen lassen und haben erstmal Franz-Josef erkundet. Das heisst wir waren im Buch-Shop, in der Tankstelle, in den 2 Souvenir-Shops und einer der zwei Bars....Damit haben wir das Programm aber auch komplett ausgeschoepft und uns zur Entspannung die restliche Zeit des Tages mit 3,5 Videos vertrieben...
Am naechsten Tag ging es dann los: Juchu und es regnete wirklich in Stroeme. Nachdem jess und ich dann pitsch-nass im Office angekommen sind, wurden wir und die anderen 36 Full-Day-Trip-Kunden mit einer Mischung aus einem Feuerwehrmann- und Schluempfen-Kostuem ausgestattet. Also:blaue overtrousers, ne dicke, farblich genau passende Regenjacke (die ich mal ueber mein T-Shirt, die zwei Pullis und meine eigene Regenjacke gezogen haben-sicher ist sicher), farblich absolut nicht passende gruene Wollsocken (habe gleich zwei Paar beansprucht), dann so clownsmaessige Bergarbeiter-Treter, ne dunkelblaue Wollmuetze und beige-farbige Faeustlinge. Damit wir aber noch so n bisschen zumindest nach Zwerg aussehen, hat jeder noch eine rote Bauchtasche bekommen, in denen dann die Spikes verstaut waren. In einheitlichem Outfit ist die ganze Mannschaft dann zum Startpunkt der Tour gekarrt worden. In der Zwischenzeit hatte es gott sei dank aufgehoert zu regnen....



Nach einem ca. halbstuendigen Marsch durch Wald, Fluss und ueber Huegel sind wir am Gletscher angekommen. War schon sehr imposant am Fusse eines so riesigen Eisbergs zu stehen. Das besondere an Franz-Josef (er wurde uebrigens nach dem oesterreichischen Kaiser benannt) ist, dass er einer von drei Gletschern ist, die in so niedriger Hoehe und mitten im Regenwald liegen (der zweite ist der Fox Glacier in unmittelbarer Naehe von Franz-Jupp und dann gibts Nr. drei irgendwo in Suedamerika). Nachdem wir dann in vier 9er-Gruppen geteilt wurden, haben wir uns die Spikes unter die Moonboots geschnallt und los gings...



Entgegen all meiner Befuerchtungen war der Aufstieg recht easy. Klar, ich bin ein paar mal ausgerutscht, aber dass passiert mir auch auf ebener STrasse. Ausserdem haben die Guides echt hardcore geschufftet und immer wieder mit diesem ueberdimesionalen Eispickel (ich kannte die nur aus Basic Instinct) Stufen ins Eis gehauen. Auf grund reiflichen Abwaegens aller einschlaegigen KRiterien haben JEss und ich uns auch gleich fuer den richtigen Guide entschieden. Naemlich den mit der meisten Erfahrung, dem breitesten Kreuz und dem einzigen Einheimischen, der allerdings ueber einen recht makaberen Humor verfuegte, wie sich spaeter rausstellte.

Je weiter man hochkletterte, desto beeindruckender wurde die Aussicht-sowohl nach oben als auch nach unten. Waehrend es nach unten hin schlichtweg beeindruckend war, den Kontrast zum gruenen bluehenden Regenwald und dem Fluss zu sehen, war es nach oben hin fazsinierend zu sehen, dass dieser Gletscher erst irgendwo am Horizont zu enden scheint...wie so eine weisse Watteleiter in den Himmel....Es hat wirklich hammerspass gemacht, auf Eis zu gehen, zu klettern und zu rutschen. Eigentlich dachte ich irgendwann: alle Sorge umsonst. Alles supi! Aber denkste: just in dem Moment wird unser Guide angefunkt und meinte kurz darauf: Er muesse jetzt mal zur anderen Gruppe zurueck, wir sollen doch mal das Eis erkunden, aber bitte nicht in eine Geltscherspalte rutschen (von denen es dort in der Tat einige gab)...Sehr guter Tipp und schon war er wer. Also standen wir da zu neunt und waren so ein bisschen ratlos. Nachdem ich zunaechst dachte:"Alles halb so wild, er kommt ja gleich wieder", bin ich dann doch spaetestens als es anfing zu donnern wieder unverkennbar die "alte" Silke gewesen, die sich aufregt, rumzickt und den Typ als verantwortungslosen Massenmoerder titulierte. Natuerlich zu Unrecht. Kurz darauf war er wieder da, meinte wir sollen einfach hochspringen, wenn der Blitz ins Eis einschlaegt und hat uns dennoch sicher da runter gefuehrt. Wofuer ich ihn unendlich dankbar bin, zumal ich nicht glauben wollte, dass ich auf einem Gletscher, der den Namen meines Vaters traegt, verenden soll...



Alles in Allem war die Tour ein absolut geniales Abenteuer und ich empfehle es definitiv weiter-auch wenn es in unserem Fall schon eine recht nasse Angelegenheit war, insb. da sich ueberall auf dem Gletscher kleine Fluesschen und Wasserfaelle aufgrund des Regens gebildet haben. Aber wann sonst hat man schon mal die Gelegenheit auf einem riesigen Eisklumpen rumzuwatscheln.....

Mittlerweile sind wir in Queenstown angekommen. Werde bald berichten, was sich hier so ereignet. Bis dahin viele Gruesse aus dem herbstlichen/meiner MEinung nach winterlichen NEUSEELAND!

Montag, 21. Mai 2007

Nelson, Punakaiki und Greymouth

Juhu ihr Lieben!

Ich moechte mich mal mit den ersten Neuseeland-Impressionen melden! Eigentlich ist es kaum in Worte zu fassen, wie beeindruckend die Landschaft hier ist...Nachdem Jessica und ich schon bei der Fahrt mit der Faehre von der Nord- zur Suedinsel den Eindruck bekommen hatten, mitten im Herr-der-Ringe-Szenario zu stecken, wurde es von Fahrt zu Fahrt nur noch beeindruckender. Die fuenft-groesste und wohl sonnigste Stadt der Suedinsel war unsere erste Station. Es handelt sich dabei allerdings keineswegs um eine Metropole, sondern viel mehr um eine sehr gemuetliche, relaxte Kuenstlerstadt. Von dort aus sind wir auf einen Huegel, der den Mittelpunkt von NZ darstellt geklettert und haben von dort oben die Landschaft bewundert. Ich weiss nicht recht wie ich es beschreiben soll: Alles wirkt so als waere nie jemand dort gewesen zuvor (wahrs. ist es auch so), die Berge sind gigantisch gross und entweder wachsen dort Wiesen oder Baeume...



...und es gibt ca. 45 Mio. Schafe hier und man sieht sie immer wieder in Herden auf diesen Mego-Wiesen grasen.



Als wir am naechsten Tag weitergefahren sind, war es auch genau an so einer beeindruckend verlassenen Stelle, wo man eigentlich nur von riesigen Bergen und Waeldern umgeben ist und irgendwo den Tasmanischen Ozean erahnen konnte, als der Busfahrer anhielt und zu JEssica und mir meinte, dass das Punakaiki sei und wir doch hier eine Nacht verbringen wollten. Juchu! Gott sei dank hat es in Stroemen geregnet, so dass wir wenigsten pitsch-nass, aber sauber wurden. Naja, jedenfalls haben wir dann irgendwo zwischen Strasse und Meer im tiefsten Wald unsere Hostel gefunden und dort ohne TV und sonstiges Entertainment eine Nacht verbracht. Nachdem wir zuerst dachten wir waeren mit einem Paearchen (Sie Schweden, Er Hollaender) fuer den Rest der Nacht alleine in der Huette, kamen dann doch noch zwei Japanerinnen, ein deutsches, aeusserst schweigsames Paearchen und eine Kanadierin und ein deutscher Abiturient (die am naechsten morgen ploetzlich auch ein Paearchen waren!?!) hinzu...War jedenfalls mal ein Erlebnis, zumal es draussen so in Stroemen regnete dass man echt froh war, in der Huette zu sein. Als wir am abend in der Dunkelheit zum Telefon an der Rezeption wollten, hatten wir es auch nur meiner Taschenlampe zu verdanken, dass wir nicht vom Weg abgekommen und in ein Erdloch gefallen sind...diesmal uebertreibe ich wirklich nicht: Schliesslich gibt es in der Wildnis keine Strassenlaternen.



Heute morgen sind wir dann im Sonnenschein vom HOstel zu den Pancake Rocks gelaufen und haben schon auf dem Weg dorthin nur so ueber die Natur gestaunt. Ich weiss nicht wer zu mir meinte "In New Zealand, it is all about nature!", aber jetzt weiss was er meinte und gebe ihm vollkommen recht.
Die Pancake Rocks tragen ihren Namen, da sie aussehen wie super-viele aufeiandner geschichtet Pancakes! Sie stehen quasi im Meer und besodners am Nachmittag, wenn Flut ist, sieht man ein beeindruckendes Naturschauspiel: Die Welle peitschen dermassen hart gegen die Felsen, dass es zu grossen, wal-aehnlichen Fontaenen kommt..

So, jetzt sind wir in Greymouth, wo eigentlich nicht viel passiert. Aber morgen geht es weiter nach Franz-Josef. Dort werden wir uebermorgen eine Gletscher besteigen...davon werde ich wieder berichten!!!

Freitag, 18. Mai 2007

Surfers Paradise, Byron Bay und Brisbane

Juhu ihr Lieben!

Bin zwar mittlerweile schon in Wellington/Neuseeland angekommen, aber moechte der vollstaendigkeit halber noch kurz von den letzten Australien-Tagen berichten.

Nach unseren durchgetackteten Touren zu den Whitsundays und Fraser Island,
haben wir die letzten Tage recht ruhig angehen lassen und vornehmlich mit Essen, Schlafen, Lesen und Shoppen verbracht. Natuerlich nicht irgendwo, sondern zunaechst im Surfers Paradise...


Entgegen aller Hoffnungen gab es hier zumindest im Wasser relativ wenige Surfer, aber dafuer umso coolere Surfer-shops-auch nicht schlecht. In denen haben wir dann relative viel Zeit verbracht, nachdem wir feststellen mussten, dass es auch in Australien nicht unbedingt angenehm ist bei "Wintereinbruch" am STrand zu liegen...
Nachdem wir in einem Lokal dann fast die Zeche geprellt haetten, da wir schlicht weg vergessen hatten, zu zahlen, sind wir dann auch schon weiter nach Byron Bay. Obwohl ich Surfers Paradise jetzt nicht schlecht fand, muss ich sagen, dass Byron Bay um einige Klassen cooler ist. Es erinnert ein wenig an eine grosse HIppie-Kommune, in der es super-viele alternative Shops, Healthy-Food-Laeden oder so genannte Happy-Herbs-Shops gibt...und irgendwie gab es auch wieder mehr Surfer im Wasser...gepraegt wird der Ort aber insbesondere durch die an Land rumrennenden (im Positiven Sinne) schraegen Typen.



Da uns die Australien-Tage ausgingen, konnten wir jedoch nicht lange dort verweilen und sind schon nach einem Tag nach Brisbane zurueckgefahren. Auf den ersten fluechtigen Eindruck, den wir gewinnen konnten, scheint die STadt recht schoen zu sein. Es gibt eine nette Flusspromenade die sogar einen kleinen Strand hat...



Am Flughafen haben wir dann auch die Maria wiedergefunden (juchu), mit der wir dann den Flieger nach Wellington genommen haben.

Seit gestern sind wir nun also in Neuseeland und wir werden morgen unsere Tour ueber die Suedinsel beginnen. Werde euch natuerlich auf dem Laufenden halten....

Sonntag, 13. Mai 2007

Fraser Island

Juhu Zusammen!

Dieses Wochenende haben Jessica und ich uns aufgemacht ein Stueck des Restes Paradies auf Erden zu erkunden - Fraser Island. Bei dieser weltgroessten Sandinsel, die noerdlich von Brisbane an der Ostkueste Australiens zu finden ist, handelt es sich um um Weltkulturerbe und das zu Hauser der reinrassigen Dingos - einem nicht ganz ungefaehrlich Wildhund, den wir sogar zweimal live sehen durften.

Begleitet wurden wir auf dieser Safari-Tour von einem echten AUssie-Naturburschen, Steve, von dem wir vermuten, dass er aufgrund seiner kernigen Art zumindest ein entfernter Verwandter des verstorbenen Corcodile Hunter sein muesste! Relative trocken hat er uns kurz nachdem er uns auf das GEfahrenpotential der auf der Insel lebenden Tiere (Schlangen, Spinnen, Dingos...) hingewiesen hatte, darauf aufmerksam gemacht, dass er nicht wirklich ueber das notwendige Verbandsmaterial verfuege um ernsthaft bei der "Ersten Hilfe" tatsaechliche Hilfe leisten zu koennen...juchu...
Fortbewegt haben wir uns ins sowas wie einem Safari-Bus, in dem man ab und an schon mal den Eindruck hatte sich durch die zahlreichen Schlagloecher unzaehlige Beulen am Kopf zu holen...aber das hat wiederrum ungemein zum Adventure-Faktor der Fahrt beigetragen.

Die Insel beeindruckt insb. durch verschiedensten Vegetationzonen- so gibt es Misch-, Regen- Pinienwaelder, Wueste angrenzend an unzaehlige Seen. Das besondere ist, dass im Grunde alles auf Sand waechst, zwar relative langsam aber wirklich beeindruckend. Die meistes zeit sind wir mit unserem Safari-Mobil auf einem sogenannten Highway XY rumgefahren...das lustige ist: wir wuerden es schlichtweg Strand nennen. Daher wurden die Ausweichmanoever vor den Wellen waehrend der Flug besonders unterhaltsam fuer die Insassen...



Geschlafen haben wir in einem Camp...ja ihr habt richtig gehoert: ich habe tatsaechlich in einem Zelt geschlafen. Hoehepunkt war Jessicas und mein naechtlicher Besuch auf den Toiletten gewesen,die ca. gefuehlte zehn Wuesten entfernt waren und die wir nur mit Hilfe der kompletten Dingo-Schutzausruestung (Pfefferspray, Taschenlampe und Laufschuhen)aufgesucht haben...but we survived ;-)

Wie dem auch sei: Fraser Island ist wirklich ein Oertchen fernab der Zivilisation, wo es lediglich ein paar Huetten, ein Camp und so was aehnliches wie Feldwege gibt...fuer jeden der nach Australien kommt, lohnt sich ein Besuch definitiv!

Gleich geht es mit dem Nachtbus weiter nach Surfers Paradise...juchu! Hoffe der Name haelt, was er verspricht. Werde selbstverstaendlich berichten!

Sonnige Gruesse!

Mittwoch, 9. Mai 2007

Sailing the Whitsundays

Juhu alle zusammen!

Haben nach anfaenglichen Zweifeln unsere Segeltour doch sehr gut ueberlebt.
auch wenn wir anfangs noch skeptisch waren, hat sich der Grossteil der Passagiere schon am Dienstag als wir losgesegelt sind als recht umgaenglich herausgestellt.
Zunaechst hat uns die TAtasache, dass man beim Segeln ab und an aufgrund der doch recht extremen Schraeglage -quasi wie bei Titanic - dem Abgrund und Untergang entgegen zu blicken scheint etwas beunruhigt. Dieses GEfuehl wurde verstaerkt durch die doch recht junge Crew und insb. durch den Trainee, der nur aeusserst selten den Eindruck vermittelte als ob er wuesste was er da eigentlich macht. Aber nachdem man sich an den FAhrstil und die Geschwindigkeit gewoehnt hatte, muss ich sagen, dass ich mittlerweile fast lieber an Bord geblieben waere als wieder an Land zu gehen. Hat wirklich einen Mordspass gemacht und ich glaube dass SEgeln quasi der perfekte wassersport fuer mich waere. Man ist an der frischen Luft, bekommt viel Sonne ab, faehrt durch die gEgend und sieht viel und man wird nur ab und an nass...nur leider was teuer. Auf dem Photo seht ihr uebrigens unsere SEgelboot- den British Defender, auf dem wir also zwei Tage mit 28 Passagieren und 5 CrewMitgliedern verbracht haben.

Apropos, die Crew bestand aus einer echt guten Mischung. Da waere zunaechst der Captain Tris, der wahrscheinlich der coolste Mensch ist, den ich je kennengelernt habe und vermutlich das ein oder andere Mal als Double von Parker STevenson in Baywatch zu sehen war. Denke diese Coolness musste er sich aufgrund des Berufs zulegen, zumal ich glaube dass es ganz schoen anstrengend waere, 7 Tage die Woche mit 28 fremden spaet-pubertierenden Menschen uebers Meer zu segeln, wenn man nicht das GEfuehl haette, dass es um einen rund staendig schneit. wAr jedenfalls sehr lustiger aber dennoch sympathischer Typ. beim zweiten HIngucken war dass auch Kezzie. Sie segelt seid drei Jahren und ist ein Kerl von einer Frau. Also so richtig gross, braun gebraunt, blond, hammer-schlanke, durchtrainierte Beine und fuer dann halt nen recht starken Oberkoerper. Aber das GEsamtbild passt einfach sehr gut und machte sie zum toughsten Typen auf dem Boot. Sie wirkte aufgrund ihrer zynischen Art zwar etwas unnahbar, aber solange man nicht rumgejammert hat, dass einem das Make-up beim Schnorcheln im Great Barrier Reef ja verlaufe, konnte man super mit ihr auskommen. also ich find sie grossartig.
GEkocht hat die Kylie, die seit zwei monaten auf dem boot arbeitet. Echt beeindruckend, was die auf so beengten RAum gezaubert hat. JOhn, der Trainee, war wirklich super-nett und engagiert und so, aber leider manchmal etwas scary, weil er aufgrund der noch nicht vorhandenen Coolness doch ab und an -wahrscheinlcih zurecht- etwas schockiert und verzweifelt wirkte.Sarah,eine Deutsche Backpackerin, war als Volunteer auf dem Boot und auch ganz nett- konnte aber auch richtig gut zupacken.
Mit dieser Crew und den 28 aus verschiedensten Nationen stammenden Passagieren ging es dann am Mittwoch -nach einer ersten schlafarmen Nacht an deck- weiter zwischen den Whitsunday-Islands hindurch zum Whitheaven Beach (Siehe Photos)!

Das sage ich wirklich mal, dass man es einfach selbst gesehen haben muss. Der Sandstrand ist wirklich riesig (natuerlich abh. von Ebbe und Flut) und der Sand ist total fein und weiss. Atemberaubend wirkt dass ganze durch die Sandbaenke die immer wieder ueberall aus dem recht flachen, kristallklaren Wasser ragen....also da muesst ihr wirklich hin. Ich glaube einen passenderen Namen als Whitheaven beach konnte man dem Strand nicht geben.

nach dem Schnorcheln und Abendessen gestern abend hatten wir dann sogar das Glueck, dass sich ein paar Delphine fuer unser SEgelboot interessiert haben und uns quasi umkreist haben. super-schoene Tiere, besonders wenn man sie dann in der freien Natur sieht.
Heute morgen ging es dann wieder an Land, was halt aus dem Grund, dass es auf so engem Raum mit sovielen Leuten doch recht dreckig und chaotisch werden kann, ganz gut war. Ausserdem hat es dann heute auch mal richtig gut geregnet. Dieser Umstand und die Tatsache dass ich im Schlauchboot auf dem Weg zum Hafen den absolut unguenstigsten Platz abbekommen habe sorgen dafuer dass mein gEpaeck und ich pitschnass wurden. Und ausserdem rochen alle etwas streng weil man halt an Bord nur jedem 30 sekunden dusche pro tage zugestehen konnte-natuerlich sind duschgel etc. strengsten untersagt-der umwelt (also der Natur) zuliebe.
Wie dem auch sei: Es war super-genial und die landschaft und auch das Reef sind mit Worten quasi nicht beschreibbar...
Heute geht es dann mal wieder mit dem Nachtbus weitern nach Hervey Bay von wo aus wir eine Fraser Island Safari machen moechten..
Hoffe ihr lest und lebt noch ;-)

Montag, 7. Mai 2007

Cairns und der Regenwald

Juhu Zusammen!

Melde mich nur mal ganz flott aus Australien!
Nachdem Jessica letzte Woche angekommen ist und sich Sydney im Eilverfahren und Halbschlaf ansehen musste, sind wir Freitag abend nach Cairns geflogen.



Dort haben wir nicht nur die Maria wiedergetroffen sondern auch deren Freundin Bine, die ihr Leben vor ueber einem Jahr nach Cairns verlagert hatte, weil sie eine Tochter, Keala, von einem Australier, Ryan, bekommen hat. GAnz schoen krass, wenn man mal so eben sein Leben in Muenchen anhaelt und dann ans Ende der Welt zieht und dort eine FAmilie hat....Jedenfalls Bine uns mal das Nachtleben der Australier naeher gebracht indem wir in einen Pub gegangen sind, in dem es eine Coyote Ugly Show gab- mit dem Unterschied, dass nicht nur das Personal sondern noch viel mehr die Australier selbst auf die Theke gestiegen sind. Ganz schoen wilde folks....

Ausserdem haben wir es dann noch ausgenutzt dass Cairns sucg wohl besonders gut fuer einen REgenwald besucht eignet.

Sind also einen ganzen TAg von Regenwald zu Regenwald- schon beeindruckend wie krass die Pflanzen da wachsen und vor allem wie schnell.



Seid gestern sind wir nun in Airlie Beach, was eigentilch schoen ist nur momentan leicht verregnet. Werde in ner guten Stunden mit 22 anderen uns unbekannten Menschen auf ein SEgelboot steigen und dann zu den Whitesunday-Straenden segelen...hoffen nur dass es sich dabei nicht um so eine Kegelclubtour auf dem Wasser handelt. Drueckt uns die DAumen,werde euch dann informieren!

Viele Gruesse aus Airlie Beach!