Montag, 28. Mai 2007

Milford Sound, Dunedin und Lake Tekapo

JUHU Zusammen!

Es ist mal wieder Zeit fuer ein kleines Update meiner Reiseaktivitaeten. Nachdem wir Donnerstag abend in Queenstown angekommen waren und dort bei "Fergburger" den groessten Burger ueberhaupt konsumiert haben (SUPER LECKER, oder hab ich das schon geschrieben), sind wir am naechsten Morgen von einem wiedermal aeussert bizarren Busfahrer abgeholt worden und haben so unsere Reise nach Milford Sound angetreten. Milford Sound liegt im Fjordland National Park und sobald wir diesen mit unserem Psycho-Busfahrer uebertreten hatten, wurde einem schon so langsam bewusst, was einen erwartet: Ein Fjord ist ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm, der sich dort ueber 15 km von der tasmanischen See erstreckt und von bis zu 1200 m hohen Felswaenden umgeben ist...und diese gigantischen Riesenberge haben einen im Nationalpark ueberall umgeben.



Der Busfahrer, der uns waehrend unsere 7-stuendigen Busfahrt kontinuierlich auf das Toeten von Possums und Stoats abgerichtet hat (weil diese Tiere hier keine natuerlichen Feinde haben und somit alle von den Kiwis geliebten Voegel vernichten...), hat uns dann in Milford am Bootsterminal abgeladen und uns beaengstigender Weise auch noch auf der Bootsfahrt begleitet. Ich glaube ich fand ich nur unsympathisch weil er mich an Patrick Bateman aus American Psycho erinnert hat und dann auch noch dieses ganze "Toetet Possums"-Gerede vom Stapel gelassen hat, dabei sind die so niedlich... Wie dem auch sei: in alter Tradition hat es an diesem TAg natuerlich in Stroemen geregnet, worueber wir zunaechst ohne Ende geflucht haben. Aber wie sich zeigten, war der Regen in dieser Kulisse nur vorteilhaft, weil dadurch unzaehlige Wasserfaelle entstanden sind, die von diesen Megabergen ihren Weg ins Fjord gesucht haben...Als wir also auf unserem Boot so den Fjord entlang schipperte, hat man sich echt wie auf einer Reise durch Mittelerde gefuehlt. Irgendwie kommt man sich zwischen all diesen Monsterbergen auf einem Fjord der zur recht rauhen tasmanischen See fuehrt einfach nur ausgeliefert und machtlos vor. Wirklich eine absolut imposante Kulisse.



Da die Schiffstour incl. Water acitvities gebucht war, haben wir uns auch die Kajaktour auf dem Fjord im Monsumregen nicht nehmen lassen: jawohl, Jessica und ich sind also bei eisiger Kaelte in die Kajaks geklettert und sind logischer weise komplett nass geworden. Schon recht eingefroren konnte man sich jedoch so wenigstens die Wasserfaelle von ganz nah ansehen und bis ans Ufer padeln. Das ich nicht direkt im Kajak an einer Lungenentzuendung gestorben bin, grenzt an ein Wunder. Genauso wie die Tatsache, dass ich trotz absoluter Abstinenz eines Ruder- oder Padeltalentes es irgendwie geschafft habe, wieder zum Boot zurueckzukommen. Ich glaube, das verdanke ich der kleinen Schulung beim Kanu-Fahren-Lehrstuhlausflug im letzten Jahr, bei dem mir der Chef persoenlich erklaert hat, wie man es schafft nicht nur im Kreis zu fahren.
Wie dem auch sei: Milford Sound wird nicht umsonst als das 8. Weltwunder bezeichnet und ist ein Muss fuer jeden Neuseelandreisenden. Insbesondere der REgen macht das Erlebnis nocheinmal besonders spektakulaer und dramatisch.

Unsere naechste STation bestand dann in einem Besuch bei Hannah in Dunedin. Hannah macht jetzt nach Abschluss ihres BWL-Studiums in Aachen sowas wie ein Aufbaustudium in Dunedin und hat uns die Stadt gezeigt. Besonders beeindruckend war die High-Tec-Einrichtung der Universitaet (Photo).



Nach der Stadtbesichtigung (die aus genau drei Stationen bestand) sind wir dann abends auf eine Abschiedsparty einer deutschen Kommilitonin von Hannah gegangen. Man nennt das ganze dort wohl auch "potluck" was im deutschen soviel heisst wie "mit dem Vorlieb nehmen was es zu Essen gibt"...und das war da eine ganze Menge. Insbesondere das Nachtischbuffet hat bei Jessica und mir soviel Eindruck geschindet, dass wir uns direkt hinter den Buffettisch gesetzt haben. Diese Poleposition hatte nicht nur den vorteil, dass man alle beobachten und deren Verzehrmenge nachverfolgen konnte, sondern auch, dass man problemlos alle 7 Kuchen, die zwei Eissorten, die Kekse, den Obstsalat und die Waffeln probieren konnte...das haben wir dann auch getan. Mit der Folge, dass wir uns den ganzen Abend nicht mehr von der STelle bewegen konnten.
Insg. ist Dunedin aber auch sonst recht schoen, da es ein bisschen an Schottland erinnert.

Bei der naechsten Station am Lake Tekapo hat uns ein traumhaft idyllischer SEe erwartet. Egal wann man auf den See geschaut hat, man hatte stets den Eindruck ohne Probleme Postkarten-Bilder schiessen zu koennen. Ansonsten ist der Ort nicht so spektakulaer, da die Einwohnerzahl auch nur dreistellig ist (was ich immer noch anzweifle).


In erster Linie dient der Ort wohl als Ausgangspunkt fuer Tagestouren zum Mount Cook, dem groessten Berg Neuseelands. Aufgrund des schoenen Wetters, das uns seit unserer Ankunft an der Ostkueste in Dunedin begleitet, konnten wir den Berg mit seiner Schneekrone auch aus der Ferne sehen.

Z.Z. sind wir in Christchurch....aber darueber spaeter mehr....

Donnerstag, 24. Mai 2007

Exploring the Franz Josef Glacier

Juhu ihr Lieben!

Bevor ich irgendwas erzaehle moechte ich kurz darauf aufmerksam machen, dass ich dieses mal zur Abwechslung und zur geistigen Stimulation Blogger.com auf Japanisch nutze...Willkommen in der bunten Welt der Internetcafes!

Egal, wie ich ja schon angekuendigt habe, stand gestern (also am Mittwoch) die Tour auf den Gletscher "Franz Josef" an. Als wir am Vortag in gleichnamigen Ort ankamen, der schaetzungsweise ueber nur 25 Einwohner, dafuer aber 10 Backpacker Hostels verfuegt, wurde uns von der Gletscher-Walk-Agentur schon mal angekuendigt, dass fuer morgen monsumartige Regenfaelle erwarten werden... Na Servus. Dennoch haben Jess und ich uns nicht runterziehen lassen und haben erstmal Franz-Josef erkundet. Das heisst wir waren im Buch-Shop, in der Tankstelle, in den 2 Souvenir-Shops und einer der zwei Bars....Damit haben wir das Programm aber auch komplett ausgeschoepft und uns zur Entspannung die restliche Zeit des Tages mit 3,5 Videos vertrieben...
Am naechsten Tag ging es dann los: Juchu und es regnete wirklich in Stroeme. Nachdem jess und ich dann pitsch-nass im Office angekommen sind, wurden wir und die anderen 36 Full-Day-Trip-Kunden mit einer Mischung aus einem Feuerwehrmann- und Schluempfen-Kostuem ausgestattet. Also:blaue overtrousers, ne dicke, farblich genau passende Regenjacke (die ich mal ueber mein T-Shirt, die zwei Pullis und meine eigene Regenjacke gezogen haben-sicher ist sicher), farblich absolut nicht passende gruene Wollsocken (habe gleich zwei Paar beansprucht), dann so clownsmaessige Bergarbeiter-Treter, ne dunkelblaue Wollmuetze und beige-farbige Faeustlinge. Damit wir aber noch so n bisschen zumindest nach Zwerg aussehen, hat jeder noch eine rote Bauchtasche bekommen, in denen dann die Spikes verstaut waren. In einheitlichem Outfit ist die ganze Mannschaft dann zum Startpunkt der Tour gekarrt worden. In der Zwischenzeit hatte es gott sei dank aufgehoert zu regnen....



Nach einem ca. halbstuendigen Marsch durch Wald, Fluss und ueber Huegel sind wir am Gletscher angekommen. War schon sehr imposant am Fusse eines so riesigen Eisbergs zu stehen. Das besondere an Franz-Josef (er wurde uebrigens nach dem oesterreichischen Kaiser benannt) ist, dass er einer von drei Gletschern ist, die in so niedriger Hoehe und mitten im Regenwald liegen (der zweite ist der Fox Glacier in unmittelbarer Naehe von Franz-Jupp und dann gibts Nr. drei irgendwo in Suedamerika). Nachdem wir dann in vier 9er-Gruppen geteilt wurden, haben wir uns die Spikes unter die Moonboots geschnallt und los gings...



Entgegen all meiner Befuerchtungen war der Aufstieg recht easy. Klar, ich bin ein paar mal ausgerutscht, aber dass passiert mir auch auf ebener STrasse. Ausserdem haben die Guides echt hardcore geschufftet und immer wieder mit diesem ueberdimesionalen Eispickel (ich kannte die nur aus Basic Instinct) Stufen ins Eis gehauen. Auf grund reiflichen Abwaegens aller einschlaegigen KRiterien haben JEss und ich uns auch gleich fuer den richtigen Guide entschieden. Naemlich den mit der meisten Erfahrung, dem breitesten Kreuz und dem einzigen Einheimischen, der allerdings ueber einen recht makaberen Humor verfuegte, wie sich spaeter rausstellte.

Je weiter man hochkletterte, desto beeindruckender wurde die Aussicht-sowohl nach oben als auch nach unten. Waehrend es nach unten hin schlichtweg beeindruckend war, den Kontrast zum gruenen bluehenden Regenwald und dem Fluss zu sehen, war es nach oben hin fazsinierend zu sehen, dass dieser Gletscher erst irgendwo am Horizont zu enden scheint...wie so eine weisse Watteleiter in den Himmel....Es hat wirklich hammerspass gemacht, auf Eis zu gehen, zu klettern und zu rutschen. Eigentlich dachte ich irgendwann: alle Sorge umsonst. Alles supi! Aber denkste: just in dem Moment wird unser Guide angefunkt und meinte kurz darauf: Er muesse jetzt mal zur anderen Gruppe zurueck, wir sollen doch mal das Eis erkunden, aber bitte nicht in eine Geltscherspalte rutschen (von denen es dort in der Tat einige gab)...Sehr guter Tipp und schon war er wer. Also standen wir da zu neunt und waren so ein bisschen ratlos. Nachdem ich zunaechst dachte:"Alles halb so wild, er kommt ja gleich wieder", bin ich dann doch spaetestens als es anfing zu donnern wieder unverkennbar die "alte" Silke gewesen, die sich aufregt, rumzickt und den Typ als verantwortungslosen Massenmoerder titulierte. Natuerlich zu Unrecht. Kurz darauf war er wieder da, meinte wir sollen einfach hochspringen, wenn der Blitz ins Eis einschlaegt und hat uns dennoch sicher da runter gefuehrt. Wofuer ich ihn unendlich dankbar bin, zumal ich nicht glauben wollte, dass ich auf einem Gletscher, der den Namen meines Vaters traegt, verenden soll...



Alles in Allem war die Tour ein absolut geniales Abenteuer und ich empfehle es definitiv weiter-auch wenn es in unserem Fall schon eine recht nasse Angelegenheit war, insb. da sich ueberall auf dem Gletscher kleine Fluesschen und Wasserfaelle aufgrund des Regens gebildet haben. Aber wann sonst hat man schon mal die Gelegenheit auf einem riesigen Eisklumpen rumzuwatscheln.....

Mittlerweile sind wir in Queenstown angekommen. Werde bald berichten, was sich hier so ereignet. Bis dahin viele Gruesse aus dem herbstlichen/meiner MEinung nach winterlichen NEUSEELAND!

Montag, 21. Mai 2007

Nelson, Punakaiki und Greymouth

Juhu ihr Lieben!

Ich moechte mich mal mit den ersten Neuseeland-Impressionen melden! Eigentlich ist es kaum in Worte zu fassen, wie beeindruckend die Landschaft hier ist...Nachdem Jessica und ich schon bei der Fahrt mit der Faehre von der Nord- zur Suedinsel den Eindruck bekommen hatten, mitten im Herr-der-Ringe-Szenario zu stecken, wurde es von Fahrt zu Fahrt nur noch beeindruckender. Die fuenft-groesste und wohl sonnigste Stadt der Suedinsel war unsere erste Station. Es handelt sich dabei allerdings keineswegs um eine Metropole, sondern viel mehr um eine sehr gemuetliche, relaxte Kuenstlerstadt. Von dort aus sind wir auf einen Huegel, der den Mittelpunkt von NZ darstellt geklettert und haben von dort oben die Landschaft bewundert. Ich weiss nicht recht wie ich es beschreiben soll: Alles wirkt so als waere nie jemand dort gewesen zuvor (wahrs. ist es auch so), die Berge sind gigantisch gross und entweder wachsen dort Wiesen oder Baeume...



...und es gibt ca. 45 Mio. Schafe hier und man sieht sie immer wieder in Herden auf diesen Mego-Wiesen grasen.



Als wir am naechsten Tag weitergefahren sind, war es auch genau an so einer beeindruckend verlassenen Stelle, wo man eigentlich nur von riesigen Bergen und Waeldern umgeben ist und irgendwo den Tasmanischen Ozean erahnen konnte, als der Busfahrer anhielt und zu JEssica und mir meinte, dass das Punakaiki sei und wir doch hier eine Nacht verbringen wollten. Juchu! Gott sei dank hat es in Stroemen geregnet, so dass wir wenigsten pitsch-nass, aber sauber wurden. Naja, jedenfalls haben wir dann irgendwo zwischen Strasse und Meer im tiefsten Wald unsere Hostel gefunden und dort ohne TV und sonstiges Entertainment eine Nacht verbracht. Nachdem wir zuerst dachten wir waeren mit einem Paearchen (Sie Schweden, Er Hollaender) fuer den Rest der Nacht alleine in der Huette, kamen dann doch noch zwei Japanerinnen, ein deutsches, aeusserst schweigsames Paearchen und eine Kanadierin und ein deutscher Abiturient (die am naechsten morgen ploetzlich auch ein Paearchen waren!?!) hinzu...War jedenfalls mal ein Erlebnis, zumal es draussen so in Stroemen regnete dass man echt froh war, in der Huette zu sein. Als wir am abend in der Dunkelheit zum Telefon an der Rezeption wollten, hatten wir es auch nur meiner Taschenlampe zu verdanken, dass wir nicht vom Weg abgekommen und in ein Erdloch gefallen sind...diesmal uebertreibe ich wirklich nicht: Schliesslich gibt es in der Wildnis keine Strassenlaternen.



Heute morgen sind wir dann im Sonnenschein vom HOstel zu den Pancake Rocks gelaufen und haben schon auf dem Weg dorthin nur so ueber die Natur gestaunt. Ich weiss nicht wer zu mir meinte "In New Zealand, it is all about nature!", aber jetzt weiss was er meinte und gebe ihm vollkommen recht.
Die Pancake Rocks tragen ihren Namen, da sie aussehen wie super-viele aufeiandner geschichtet Pancakes! Sie stehen quasi im Meer und besodners am Nachmittag, wenn Flut ist, sieht man ein beeindruckendes Naturschauspiel: Die Welle peitschen dermassen hart gegen die Felsen, dass es zu grossen, wal-aehnlichen Fontaenen kommt..

So, jetzt sind wir in Greymouth, wo eigentlich nicht viel passiert. Aber morgen geht es weiter nach Franz-Josef. Dort werden wir uebermorgen eine Gletscher besteigen...davon werde ich wieder berichten!!!

Freitag, 18. Mai 2007

Surfers Paradise, Byron Bay und Brisbane

Juhu ihr Lieben!

Bin zwar mittlerweile schon in Wellington/Neuseeland angekommen, aber moechte der vollstaendigkeit halber noch kurz von den letzten Australien-Tagen berichten.

Nach unseren durchgetackteten Touren zu den Whitsundays und Fraser Island,
haben wir die letzten Tage recht ruhig angehen lassen und vornehmlich mit Essen, Schlafen, Lesen und Shoppen verbracht. Natuerlich nicht irgendwo, sondern zunaechst im Surfers Paradise...


Entgegen aller Hoffnungen gab es hier zumindest im Wasser relativ wenige Surfer, aber dafuer umso coolere Surfer-shops-auch nicht schlecht. In denen haben wir dann relative viel Zeit verbracht, nachdem wir feststellen mussten, dass es auch in Australien nicht unbedingt angenehm ist bei "Wintereinbruch" am STrand zu liegen...
Nachdem wir in einem Lokal dann fast die Zeche geprellt haetten, da wir schlicht weg vergessen hatten, zu zahlen, sind wir dann auch schon weiter nach Byron Bay. Obwohl ich Surfers Paradise jetzt nicht schlecht fand, muss ich sagen, dass Byron Bay um einige Klassen cooler ist. Es erinnert ein wenig an eine grosse HIppie-Kommune, in der es super-viele alternative Shops, Healthy-Food-Laeden oder so genannte Happy-Herbs-Shops gibt...und irgendwie gab es auch wieder mehr Surfer im Wasser...gepraegt wird der Ort aber insbesondere durch die an Land rumrennenden (im Positiven Sinne) schraegen Typen.



Da uns die Australien-Tage ausgingen, konnten wir jedoch nicht lange dort verweilen und sind schon nach einem Tag nach Brisbane zurueckgefahren. Auf den ersten fluechtigen Eindruck, den wir gewinnen konnten, scheint die STadt recht schoen zu sein. Es gibt eine nette Flusspromenade die sogar einen kleinen Strand hat...



Am Flughafen haben wir dann auch die Maria wiedergefunden (juchu), mit der wir dann den Flieger nach Wellington genommen haben.

Seit gestern sind wir nun also in Neuseeland und wir werden morgen unsere Tour ueber die Suedinsel beginnen. Werde euch natuerlich auf dem Laufenden halten....

Sonntag, 13. Mai 2007

Fraser Island

Juhu Zusammen!

Dieses Wochenende haben Jessica und ich uns aufgemacht ein Stueck des Restes Paradies auf Erden zu erkunden - Fraser Island. Bei dieser weltgroessten Sandinsel, die noerdlich von Brisbane an der Ostkueste Australiens zu finden ist, handelt es sich um um Weltkulturerbe und das zu Hauser der reinrassigen Dingos - einem nicht ganz ungefaehrlich Wildhund, den wir sogar zweimal live sehen durften.

Begleitet wurden wir auf dieser Safari-Tour von einem echten AUssie-Naturburschen, Steve, von dem wir vermuten, dass er aufgrund seiner kernigen Art zumindest ein entfernter Verwandter des verstorbenen Corcodile Hunter sein muesste! Relative trocken hat er uns kurz nachdem er uns auf das GEfahrenpotential der auf der Insel lebenden Tiere (Schlangen, Spinnen, Dingos...) hingewiesen hatte, darauf aufmerksam gemacht, dass er nicht wirklich ueber das notwendige Verbandsmaterial verfuege um ernsthaft bei der "Ersten Hilfe" tatsaechliche Hilfe leisten zu koennen...juchu...
Fortbewegt haben wir uns ins sowas wie einem Safari-Bus, in dem man ab und an schon mal den Eindruck hatte sich durch die zahlreichen Schlagloecher unzaehlige Beulen am Kopf zu holen...aber das hat wiederrum ungemein zum Adventure-Faktor der Fahrt beigetragen.

Die Insel beeindruckt insb. durch verschiedensten Vegetationzonen- so gibt es Misch-, Regen- Pinienwaelder, Wueste angrenzend an unzaehlige Seen. Das besondere ist, dass im Grunde alles auf Sand waechst, zwar relative langsam aber wirklich beeindruckend. Die meistes zeit sind wir mit unserem Safari-Mobil auf einem sogenannten Highway XY rumgefahren...das lustige ist: wir wuerden es schlichtweg Strand nennen. Daher wurden die Ausweichmanoever vor den Wellen waehrend der Flug besonders unterhaltsam fuer die Insassen...



Geschlafen haben wir in einem Camp...ja ihr habt richtig gehoert: ich habe tatsaechlich in einem Zelt geschlafen. Hoehepunkt war Jessicas und mein naechtlicher Besuch auf den Toiletten gewesen,die ca. gefuehlte zehn Wuesten entfernt waren und die wir nur mit Hilfe der kompletten Dingo-Schutzausruestung (Pfefferspray, Taschenlampe und Laufschuhen)aufgesucht haben...but we survived ;-)

Wie dem auch sei: Fraser Island ist wirklich ein Oertchen fernab der Zivilisation, wo es lediglich ein paar Huetten, ein Camp und so was aehnliches wie Feldwege gibt...fuer jeden der nach Australien kommt, lohnt sich ein Besuch definitiv!

Gleich geht es mit dem Nachtbus weiter nach Surfers Paradise...juchu! Hoffe der Name haelt, was er verspricht. Werde selbstverstaendlich berichten!

Sonnige Gruesse!

Mittwoch, 9. Mai 2007

Sailing the Whitsundays

Juhu alle zusammen!

Haben nach anfaenglichen Zweifeln unsere Segeltour doch sehr gut ueberlebt.
auch wenn wir anfangs noch skeptisch waren, hat sich der Grossteil der Passagiere schon am Dienstag als wir losgesegelt sind als recht umgaenglich herausgestellt.
Zunaechst hat uns die TAtasache, dass man beim Segeln ab und an aufgrund der doch recht extremen Schraeglage -quasi wie bei Titanic - dem Abgrund und Untergang entgegen zu blicken scheint etwas beunruhigt. Dieses GEfuehl wurde verstaerkt durch die doch recht junge Crew und insb. durch den Trainee, der nur aeusserst selten den Eindruck vermittelte als ob er wuesste was er da eigentlich macht. Aber nachdem man sich an den FAhrstil und die Geschwindigkeit gewoehnt hatte, muss ich sagen, dass ich mittlerweile fast lieber an Bord geblieben waere als wieder an Land zu gehen. Hat wirklich einen Mordspass gemacht und ich glaube dass SEgeln quasi der perfekte wassersport fuer mich waere. Man ist an der frischen Luft, bekommt viel Sonne ab, faehrt durch die gEgend und sieht viel und man wird nur ab und an nass...nur leider was teuer. Auf dem Photo seht ihr uebrigens unsere SEgelboot- den British Defender, auf dem wir also zwei Tage mit 28 Passagieren und 5 CrewMitgliedern verbracht haben.

Apropos, die Crew bestand aus einer echt guten Mischung. Da waere zunaechst der Captain Tris, der wahrscheinlich der coolste Mensch ist, den ich je kennengelernt habe und vermutlich das ein oder andere Mal als Double von Parker STevenson in Baywatch zu sehen war. Denke diese Coolness musste er sich aufgrund des Berufs zulegen, zumal ich glaube dass es ganz schoen anstrengend waere, 7 Tage die Woche mit 28 fremden spaet-pubertierenden Menschen uebers Meer zu segeln, wenn man nicht das GEfuehl haette, dass es um einen rund staendig schneit. wAr jedenfalls sehr lustiger aber dennoch sympathischer Typ. beim zweiten HIngucken war dass auch Kezzie. Sie segelt seid drei Jahren und ist ein Kerl von einer Frau. Also so richtig gross, braun gebraunt, blond, hammer-schlanke, durchtrainierte Beine und fuer dann halt nen recht starken Oberkoerper. Aber das GEsamtbild passt einfach sehr gut und machte sie zum toughsten Typen auf dem Boot. Sie wirkte aufgrund ihrer zynischen Art zwar etwas unnahbar, aber solange man nicht rumgejammert hat, dass einem das Make-up beim Schnorcheln im Great Barrier Reef ja verlaufe, konnte man super mit ihr auskommen. also ich find sie grossartig.
GEkocht hat die Kylie, die seit zwei monaten auf dem boot arbeitet. Echt beeindruckend, was die auf so beengten RAum gezaubert hat. JOhn, der Trainee, war wirklich super-nett und engagiert und so, aber leider manchmal etwas scary, weil er aufgrund der noch nicht vorhandenen Coolness doch ab und an -wahrscheinlcih zurecht- etwas schockiert und verzweifelt wirkte.Sarah,eine Deutsche Backpackerin, war als Volunteer auf dem Boot und auch ganz nett- konnte aber auch richtig gut zupacken.
Mit dieser Crew und den 28 aus verschiedensten Nationen stammenden Passagieren ging es dann am Mittwoch -nach einer ersten schlafarmen Nacht an deck- weiter zwischen den Whitsunday-Islands hindurch zum Whitheaven Beach (Siehe Photos)!

Das sage ich wirklich mal, dass man es einfach selbst gesehen haben muss. Der Sandstrand ist wirklich riesig (natuerlich abh. von Ebbe und Flut) und der Sand ist total fein und weiss. Atemberaubend wirkt dass ganze durch die Sandbaenke die immer wieder ueberall aus dem recht flachen, kristallklaren Wasser ragen....also da muesst ihr wirklich hin. Ich glaube einen passenderen Namen als Whitheaven beach konnte man dem Strand nicht geben.

nach dem Schnorcheln und Abendessen gestern abend hatten wir dann sogar das Glueck, dass sich ein paar Delphine fuer unser SEgelboot interessiert haben und uns quasi umkreist haben. super-schoene Tiere, besonders wenn man sie dann in der freien Natur sieht.
Heute morgen ging es dann wieder an Land, was halt aus dem Grund, dass es auf so engem Raum mit sovielen Leuten doch recht dreckig und chaotisch werden kann, ganz gut war. Ausserdem hat es dann heute auch mal richtig gut geregnet. Dieser Umstand und die Tatsache dass ich im Schlauchboot auf dem Weg zum Hafen den absolut unguenstigsten Platz abbekommen habe sorgen dafuer dass mein gEpaeck und ich pitschnass wurden. Und ausserdem rochen alle etwas streng weil man halt an Bord nur jedem 30 sekunden dusche pro tage zugestehen konnte-natuerlich sind duschgel etc. strengsten untersagt-der umwelt (also der Natur) zuliebe.
Wie dem auch sei: Es war super-genial und die landschaft und auch das Reef sind mit Worten quasi nicht beschreibbar...
Heute geht es dann mal wieder mit dem Nachtbus weitern nach Hervey Bay von wo aus wir eine Fraser Island Safari machen moechten..
Hoffe ihr lest und lebt noch ;-)

Montag, 7. Mai 2007

Cairns und der Regenwald

Juhu Zusammen!

Melde mich nur mal ganz flott aus Australien!
Nachdem Jessica letzte Woche angekommen ist und sich Sydney im Eilverfahren und Halbschlaf ansehen musste, sind wir Freitag abend nach Cairns geflogen.



Dort haben wir nicht nur die Maria wiedergetroffen sondern auch deren Freundin Bine, die ihr Leben vor ueber einem Jahr nach Cairns verlagert hatte, weil sie eine Tochter, Keala, von einem Australier, Ryan, bekommen hat. GAnz schoen krass, wenn man mal so eben sein Leben in Muenchen anhaelt und dann ans Ende der Welt zieht und dort eine FAmilie hat....Jedenfalls Bine uns mal das Nachtleben der Australier naeher gebracht indem wir in einen Pub gegangen sind, in dem es eine Coyote Ugly Show gab- mit dem Unterschied, dass nicht nur das Personal sondern noch viel mehr die Australier selbst auf die Theke gestiegen sind. Ganz schoen wilde folks....

Ausserdem haben wir es dann noch ausgenutzt dass Cairns sucg wohl besonders gut fuer einen REgenwald besucht eignet.

Sind also einen ganzen TAg von Regenwald zu Regenwald- schon beeindruckend wie krass die Pflanzen da wachsen und vor allem wie schnell.



Seid gestern sind wir nun in Airlie Beach, was eigentilch schoen ist nur momentan leicht verregnet. Werde in ner guten Stunden mit 22 anderen uns unbekannten Menschen auf ein SEgelboot steigen und dann zu den Whitesunday-Straenden segelen...hoffen nur dass es sich dabei nicht um so eine Kegelclubtour auf dem Wasser handelt. Drueckt uns die DAumen,werde euch dann informieren!

Viele Gruesse aus Airlie Beach!

Mittwoch, 2. Mai 2007

Sydney, Blue Mountains und Bondi Beach

Juhu Alle!

Ich bin z.Z. in Sydney (Australien- nicht USA;-) und die Stadt ist wirklich grossartig. Wuerde sie ganz weit nach oben setzten in der Liste der Super-Staedte...irgendwo knapp nach Barcelona und San Francisco. Wie eben diese beiden Staedte auch ist Sydney allein schon aufgrund seiner Meer-Lage und aufgrund des Klimas total attraktiv. Ausserdem ist die Stadt super-sauber und das obwohl ich nie nen Muelleimer finde, wenn ich was wegwerfen will. Und man hat gleich am Abend unserer Ankunft ein Feuerwerk ueber der Habour Bridge veranstaltet...echt nett.Die Stadt ist insgesamt irgendwie total sportlich, aber auch chic...fuer meinen Geschmack eine gute Mischung.

Und die Aussies sind wirklich ein sehr symphatisches Volk. Sehr hilfsbereits, total kommunikativ und sie haben einen goettlich trockenen Humor! Ausserdem sind die meisten auch noch aeusserst attraktiv :-)

Nachdem Maria und ich uns die Stadt 2 Tage angesehen haben, sind wir in die Blue Mountains gefahren, um auch was von der Umgebung mitzubekommen. Die Blue Mountains tragen ihren Namen, da sie von weitem blaeulich schimmern. Wenn ich das richtig verstanden habe, entsteht das durch die Eukaplyptuspflanzen, die winzige Oeltropfen in die Luft lassen.... Die Blue Mountains kann man sich vorstellen, wie den Grand Canyon, nur eben total mit Baumen bewachsen....hoffe das Foto vermittelt einen Eindruck.


Auf dem Weg dorthin, waren wir in einem Nationalpark und haben uns Koalas, Kaengeruhs, Lombats, Dingos usw. angesehen, wobei mir wohl auf der anstehenden Reise noch einige mehr begegnen werden, denke ich. Jedenfalls finde ich die Koalas zwar irgendwie niedlicher, aber die Kaengeruhs sind weitaus cooler als die Koalas, weil die echt mal faul sind und nur abhaengen. Die Kaengeruhs lassen sich fuettern, streicheln, lustige Fotos machen....

Da Maria gestern nach Cairns abgereist ist, bin ich heute mal allein auf Expedition gegangen. Habe mich fuer die Straende in der Umgebung entschieden und mir quasi den ganzen Tag die Surfer am Bondi Beach angesehen. Bondi Beach ist echt super-schoen. Der Strand ist zwar nicht ganz so nah an der City wie bspw. in Barcelona, aber dafuer ist er auch viel sauberer. Aber auch die umliegenden Straende und Buchten sind echt sehenswert! Und das Wetter war heute auch sehr gut, in Anbetracht der tatsache, dass hier bald Winter ist!



Morgen wird dann Jessica eintreffen und wir wollen uns nochmal gemeinsam die Sehenswuerdigkeiten in der Stadt ansehen, bevor wir dann am Freitag abend nach Cairns weiterfliegen!

Hoffe euch geht es allen gut!?
Liebe Gruesse aus dem herbstlichen Sydney!