Montag, 21. Mai 2007

Nelson, Punakaiki und Greymouth

Juhu ihr Lieben!

Ich moechte mich mal mit den ersten Neuseeland-Impressionen melden! Eigentlich ist es kaum in Worte zu fassen, wie beeindruckend die Landschaft hier ist...Nachdem Jessica und ich schon bei der Fahrt mit der Faehre von der Nord- zur Suedinsel den Eindruck bekommen hatten, mitten im Herr-der-Ringe-Szenario zu stecken, wurde es von Fahrt zu Fahrt nur noch beeindruckender. Die fuenft-groesste und wohl sonnigste Stadt der Suedinsel war unsere erste Station. Es handelt sich dabei allerdings keineswegs um eine Metropole, sondern viel mehr um eine sehr gemuetliche, relaxte Kuenstlerstadt. Von dort aus sind wir auf einen Huegel, der den Mittelpunkt von NZ darstellt geklettert und haben von dort oben die Landschaft bewundert. Ich weiss nicht recht wie ich es beschreiben soll: Alles wirkt so als waere nie jemand dort gewesen zuvor (wahrs. ist es auch so), die Berge sind gigantisch gross und entweder wachsen dort Wiesen oder Baeume...



...und es gibt ca. 45 Mio. Schafe hier und man sieht sie immer wieder in Herden auf diesen Mego-Wiesen grasen.



Als wir am naechsten Tag weitergefahren sind, war es auch genau an so einer beeindruckend verlassenen Stelle, wo man eigentlich nur von riesigen Bergen und Waeldern umgeben ist und irgendwo den Tasmanischen Ozean erahnen konnte, als der Busfahrer anhielt und zu JEssica und mir meinte, dass das Punakaiki sei und wir doch hier eine Nacht verbringen wollten. Juchu! Gott sei dank hat es in Stroemen geregnet, so dass wir wenigsten pitsch-nass, aber sauber wurden. Naja, jedenfalls haben wir dann irgendwo zwischen Strasse und Meer im tiefsten Wald unsere Hostel gefunden und dort ohne TV und sonstiges Entertainment eine Nacht verbracht. Nachdem wir zuerst dachten wir waeren mit einem Paearchen (Sie Schweden, Er Hollaender) fuer den Rest der Nacht alleine in der Huette, kamen dann doch noch zwei Japanerinnen, ein deutsches, aeusserst schweigsames Paearchen und eine Kanadierin und ein deutscher Abiturient (die am naechsten morgen ploetzlich auch ein Paearchen waren!?!) hinzu...War jedenfalls mal ein Erlebnis, zumal es draussen so in Stroemen regnete dass man echt froh war, in der Huette zu sein. Als wir am abend in der Dunkelheit zum Telefon an der Rezeption wollten, hatten wir es auch nur meiner Taschenlampe zu verdanken, dass wir nicht vom Weg abgekommen und in ein Erdloch gefallen sind...diesmal uebertreibe ich wirklich nicht: Schliesslich gibt es in der Wildnis keine Strassenlaternen.



Heute morgen sind wir dann im Sonnenschein vom HOstel zu den Pancake Rocks gelaufen und haben schon auf dem Weg dorthin nur so ueber die Natur gestaunt. Ich weiss nicht wer zu mir meinte "In New Zealand, it is all about nature!", aber jetzt weiss was er meinte und gebe ihm vollkommen recht.
Die Pancake Rocks tragen ihren Namen, da sie aussehen wie super-viele aufeiandner geschichtet Pancakes! Sie stehen quasi im Meer und besodners am Nachmittag, wenn Flut ist, sieht man ein beeindruckendes Naturschauspiel: Die Welle peitschen dermassen hart gegen die Felsen, dass es zu grossen, wal-aehnlichen Fontaenen kommt..

So, jetzt sind wir in Greymouth, wo eigentlich nicht viel passiert. Aber morgen geht es weiter nach Franz-Josef. Dort werden wir uebermorgen eine Gletscher besteigen...davon werde ich wieder berichten!!!

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