Freitag, 15. Juni 2007

Hawaii III: Maui

Juhu!

Hier mein kurzer Bericht ueber Maui. Also wie ihr euch schon denken koennt gibt es auch hier super-schoene Orte! ZU meinen Favoriten gehoert definitiv Lahaina an der Westkueste. Es handelt sich dabei um eine alte Walfaengerstadt mit nur ca. 9000 Einwohnern. Die Stadt ist einerseits total gemuetlich, aber es mangelt nicht an Lokalen und GEschaeften...juchu!



Desweiteren ist die Fahrt ueber den Hana Highway ein absolutes Muss fuer Maui-Reisende. Ueber diese Road to Hana gelangt man von Kahalui nach Hana. DAbei pasiert man ca. 54 Bruecken, davon viele one-lanes, und unzaehlige enge Kurven. Da die STrasse die meiste Zeit an der Kueste entlanggeht, ist es zwar besonders schoen dort lang zu fahren. auch wenn mir der Abgrund hin und wieder zu nah vorkam...



Hana selbst ist ein recht kleiner netter, aber unspektakulaere Ort. Aber der Waianapanapa State Park, der sich kurz vor Hana befindet, ist die REise auf jeden Fall wert!!! Dort kann man echt gut klettern und wandern und dann beobachten wie die Wellen gegen die Felsen knallen.




Ausserdem verfuegt auch Maui ueber eine Vulkan, den Haleakala. Wenn man erstmal die ca. 3 km ueber Schlangenstrassen hinter sich gebracht hat, fuehlt man sich durch den krassen Temperaturunterschied wie in der alten 3-Wetter-Taft-Werbung... DA man eine Zeit lang durch die Wolke faehrt, regnet es irgendwie leicht dort oben. Aber von dEr Spitze aus, blickt man dann durch die Wolken auf den Krater, was auch recht imposant ist...



So, morgen geht es dann auch schon wieder nach HOnolulu/Oahu. Und von dort hoffe ich am Samstag morgen meinen Flug ueber L.A. nach New York zu bekommen. Leider fahren die Shuttelbusse zum Airport sowas von unguenstig, dass ich mir da noch nicht sicher bin...aber ich hab extra den spaeteren Shuttel gebucht, damit ich evtl. noch da bleiben kann ;-)

Mittwoch, 13. Juni 2007

Hawaii II: Kauai

Juhu Zusammen!

Dieses Mal ganz kurz: Weil es gleich schon weiter geht. Also, die letzten drei Tage haben wir auf Kauai, der aeltesten Insel Hawaiis verbracht. Da der Vulkan hier am laengsten erloschen ist, verfuegt die Insel ueber eine besonders abwechslungsreiche VEgetation.
Aufgelockert wird das Bild durch unzaehlige Wasserfaelle....



...und das absolute Highlight ist der Waimea Canyon, der durch den Waimea River geformt wurde. Er ist 16 km lang und 900 m tief. Ausserdem befindet sich dort auch der nasseste Ort der Erde...



An der Suedkueste gibt es einen Geysir, der im Vergleich zu dem auf Oahu richtig Fontainen ausstoesst.



Und die Straende sind eigentlich fast ueberall auf der Insel super. Richtig gut ist der Norden. IRgendwann endet dort der Highway in einem Strand, Kee Beach, von dem aus meine super den Sonnenuntergang beobachten kann.




Im Westen gibt es dafuer den Polihale State Park. Dabei handelt es sich um einen mega-breiten, 24 km langen Badestrand, den man nur erreicht, wenn man zuvor eine 8 km lange Schlagloch-uebersaete Piste langekriecht. Hatte echt das GEfuehl, dass das die Stossdaempfer unseres gemieteten, 11 Jahre alten Kleinwagen nicht mitmachen...aber Glueck gehabt!



So, jetzt sind wir auch schon auf Maui, wo wir bis Freitag bleiben. Den Weg hierhin haben wir in einem Propeller-Flugzeug hinter uns gebracht. 14 Passagiere und nicht viel mehr Plaetze. Fuer jemanden mit Flugangst auch ne nette Erfahrung. Dafuer konnte man beim Flug super auf Pearl Harbor und das MEmorial dort gucken und auf den Waikiki Beach...

So, also Maui-Bericht kommt nach Freitag!

Samstag, 9. Juni 2007

Hawaii I: Oahu

Juhu ihr Lieben!

Hier kommt mein erster Hawaii-Bericht. Und da ich selbst zuvor nicht so den Ueberblick hatte, welche Insel hier welche Rolle spielt, kurz eine Karte der 8 Inseln die zum Staat Hawaii gehoeren:



Da sich Honolulu Airport sowie die meisten Touristen auf Oahu befindet, haben wir die ersten Tage auf dieser Insel verbracht. Ausserdem auf dem Programm stehen Kauai und Maui, aber dazu dann spaeter mehr!

Da die Insel nicht wirklich gross ist, sind wir auch die ganze Zeit im Hotel in Waikiki geblieben und haben von hier aus mit einem Mietauto die Insel erkundet. Soviel steht jetzt schon fest: Hawaii hat die absoluten Hammerstraende. Auf dem Bild sieht man bspw. den Sunset Beach im Norden der Insel, an dem im Winter staendig Surf-Wettbewerbe ausgetragen werden, da die Wellen dort bis zu 9 m hoch sind. Leider konnte ich das nicht beobachten, da ich ja jetzt auch wieder Sommer habe-wie ihr. Und ich schwoere, dass ich dieses Mal nicht uebertreibe, aber das Photo vermittelt nicht annaehernd, wie schoen der Strand wirklich ist.



Waehrend im Norden noch insb. Surferstraende sind, gibt es meiner Meinung nach im Osten die schoensten BAdestraende. Besonder schoen ist daran, dass dort soviel STrand ist, dass die paar Touris dort gar nicht auffallen-verlaeuft sich schnell.
Der Osten bietet auch sonst einige Sehenswuerdigkeiten. Besonders amuesant war der Besuch in einem Mormonentempel. Ehe wir uns versehen hatten, hat uns eine junge Missionarin versucht ihren Glauben naeher zu bringen. Ich glaub es muss fuer sie relativ frustrierend gewesen sein, da ich die meisten -wirklich nett gemeinten-Angebote (Beten, Mormonen-bibel, Tonbad hoeren) doch recht konsequent abgelehnt habe. Irgendwann fehlte mir mal wieder ne Vokabel und ich habe gesagt: "No, it is fine. But it is just not my style."...Naja, der Westen der Insel ist zwar auch recht schoen, aber weniger spektakulaer.
Wir haben ihn uns in einem kurzen Nachmittag nach der Besichtigung von Pearl Harbor angeschaut.
Pearl Harbor ist hingegen in jedem Fall einen Besuch wert. Besonders interessant fand ich die Besichtigung der USS Missouri, auf der nach dem zweiten Weltkrieg der Friedensvertrag zwischen USA und Japan unterschrieben wurde. Wirklich beeindruckend wie riesig diese Kriegsschiffe sind und wie beengt die Besatzung dort lebt.




Neben einem Museum, in dem auf anschauliche und einpraegende Weise der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor am 7.12.1941 illustriert wird, stellt das Arizona Memorial Denkmal einen weiteren "Hauptpunkt" dar. Die USS Arizona ist mit einer Besatzung von 1.177 Mann innerhalb weniger Minuten gesunken nachdem sie getroffen wurde. Nahezu keiner wurde aus dem Wrack geborgen. Das heisst also, dass das Memorial (auch auf dem Bild) auch die Ruhestaette dieser Soldaten ist. Insgesamt sind bei dem Angriff 2403 Mann auf amerikanischer Seite ums Leben gekommen und 1178 wurden verletzt. Da der Angriff ueberraschend erfolgte, konnten lediglich 12 US-Soldaten zur Verteidigung in ihre Kampfflugzeuge. Aber das wusste ich noch aus dem gleichnamigen Film...und NEIN: Josh Hartnett ist nirgendwo aufgetaucht...Aber dennoch lohnt sich die Besichtigung von Pearl Harbor.

Morgen geht es dann weiter nach Kauai, wo es besonders viele Blumen geben soll. Die Nationalblume ist uebrigens der/die/das Gelbe Hibscus, den man auch hier ueberall bluehen sieht.



Werde sobald wie moeglich von Kauai berichten...

Dienstag, 5. Juni 2007

46 Stunden lang 3. Juni 2007 - Wellington, Sydney, Honolulu

Juhu Zusammen!

Moechte euch nur ganz kurz vom laengsten Tag in meinem Leben berichten - dem 3. Juni 2007.

Die ersten 6 Stunden des Tages habe ich in Wellington im Bett und am Flughafen verbracht. Dann haben Jess und ich 3,5 Stundem im Flugzeug nach Sydney verbracht (Abflug 6 Uhr (NeuseelandZeit), Ankunft 7.30Uhr (SydneyZeit))



Dort habe ich dann mal entspannt 12,5 Stunden auf meinen Flug (Abflug ca. 20.00 Uhr) gewartet um dann nochmal 9,5 Stunden im Flugzeug zu verbringen und die Datumsgrenze zu ueberqueren.



Da Hawaii 20 Stunden von Australien und 22 Stunden von Neuseeland zurueck ist, bin ich dann ca. um 9.30 Uhr (als wieder am 3.Juni) in Honolulu angekommen, wo ich dann als auch nochmal 14,5 Stunden vom 3.Juni hatte-Juchu!

Bin natuerlich als erstes zum Waikiki-Beach...



Habe an dem Tag das ein oder andere Mal gedacht, dass dieser 46-STunden-Tag ne Super-Loesung fuer meine "Auf-den-letzten-Druecker-Diplomarbeits-Schreiber"-Freunde gewesen waere...Mensch, waeren wir da doch vorher drauf gekommen...

Egal, berichte bald von Hawaii, zunaechst einmal Oahu. DAs ist die Insel, wo auch Honolulu und Waikiki liegen! Lasst es euch gut gehen!

Freitag, 1. Juni 2007

Christchurch, Kaikoura und Wellington

Juhu Zusammen!

Ich melde mich heute ein letztes Mal aus Neuseeland und moechte ueber die Ereignisse der letzten Tage berichten.

Also: Christchurch hat sich als die meiner Meinung nach attraktivste Stadt Neuseeland (Auckland von Wertung ausgeschlossen) herausgestellt. Sie wirkt recht europaeisch mit ihrem Marktplatz mit Kathedrale und Cafes. Ausserdem gibt es relativ viel Gruenflaeche, was die STadt nochmal attraktiver macht! In Christchurch haben wir uns also relativ viel draussen aufgehalten, waren im Kino und in Cafes.



Am naechsten TAg ging es dann weiter Richtung Kaikoura mit unserem so genannten "Magic Bus" (so nennt sich die Gesellschaft mit denen wir gefahren sind.) Auf dem Weg dorthin habe ich mich dann doch spontan dazu entschieden, mal ein fast untragbares Risiko einzugehen und das GEld fuer die Moeglichkeit, Wale in freier Natur (also im Meer)sehen zu koennen, zu investieren...also dort angekommen, bin ich dann ca. gegen 13:30 Uhr mit einigen anderen abenteurlustigen Touris auf ein Boot und somit in Richtung unendliche Weiten des Ozeans. Lustigerweise haben wir dann sogar noch in der Bucht eine relative kleine (dennoch mind. 1 Auto gross) Walversion gesehen. Das heisst zuerste meine der kaptain hier sei irgendwo ein Wal gesichtet worden und zeigte auf ruhige, wellenlose Meer hinaus wo man echt mal gar nix gesehen hat...nach fuenf Minuten, in denen absolut gar nix passiert ist, hab ich mir schon gedacht, dass ich das Geld besser als Papierschiff aufs Meer hinausgeschickt haette, schoss auf einmal dieser Riesenkoloss rechts vom Boot aus dem Meer und hat sich mit nem Riesen-Bauchplatscher wieder ins Meer fallen lassen. Das war wirklich mal ein Auftritt! Nachdem wir ihn noch 5 mintuen lang beobachtet hatten, ging es dann weiter weg von der Bucht dorthin, wo die Meerestiefe ca. 600 m betraegt. Da man nicht Gefahr laufen wollte, einen der Passagiere zu verlieren, da das Boot recht flott unterwegs war, mussten wir unter Deck, wo man uns mit ner Videoshow etwas naeher ueber die verschiedenen Walarten aufgeklaert hat.



Wir waren insb. auf der Suche nach Pottwalen, die zu englisch lustigerweise Sperm whales heissen, da im grossen Kopf, der ungefähr ein Drittel der Körperlänge ausmacht, sich das Walratkissen befindet und frühe Walfänger die wachsartige Flüssigkeit für das Sperma des Wals hielten. Jedenfalls werden diese putzigen Tierchen, bis zu 18 Meter gross und 50 Tonnen schwer. Und es empfiehlt sich aufgrund ihrer Koerpermass auch als Boot nicht, sich an der Stelle zu befinden, an der so ein Wal auftaucht, da man dann quasi verloren hat...alles in allem eine sehr beruhigende Info-Show.
Und tatsaechlich konnten wir dann aus rel. kurzer Entfernung zwei Pottwale sehen. Sie tauchen meisten eine Weile auf und atmen dann an der gleichen STelle unzaehlige male ein und aus, bevor sie sich dann fuer mind. 30 Min. (eigentlich koennen sie sogar 2,5 Std. Luft anhalten)mit einem imposanten Abtauchen von der Oberflaeche verabschieden. Genau bei diesem Eintauchen winken sie einem dann nochmal mit der Schwanzflosse zu (siehe Bild)



So, also auch wenn ich dort auf dem Meer vergeblich auf das AUftauchen des "Flying Dutchman" mit Kaptain Orlando Bloom gewartet habe, haben mich doch zumindest die Sperm Whales nicht im STich gelassen...war sehr beeindruckend, auch wenn manche Mitreisenden auf dem Boot meine Aufregung nicht teilten und nur verstaendnislos guckten. Auf dem Rueckweg haben wir dann noch einige Delphine gesehen. Das sind mit ABstand eh die coolsten Meeresbewohner, da die irgendwie staendig in Ekstase zu sein scheinen und wie wild um einen herumschwimmen und Party machen!
Am darauffolgenden Tag hat uns der Magic-Busdriver dann noch an einem absoluten Traumcafe am STrand rausgelassen. Wirklich super-schoen eingerichtet, riesige Terasse, Blick aufs Meer, eine schwarze CoolCat und Lecker-Blueberry-Muffins. Eigentlich haette der Busfahrer somit einen stein im Brett gehabt, haette ich nicht mitbekommen, wie er eine STunde spaeter beim Ausladen meines tollen blauen Rucksackes bei der Faehre zur Nordinsel zu einem anderen gesagt hat, "i think this one has a dead body in it"...hallo, der Typ weiss echt nicht, was man als Frau alles an Equipment bei so ner dreimonatigen Reise zur Hand haben muss...



Waehrend die FAhere uns sicher wieder von Picton (Suedinsel) nach Wellington (Nordinsel) gebracht hat und ich gluecklich war, keine aussergewoehnlichen Vorkommnisse verzeichen zu muessen, meinte doch tatsaechlich so eine kurzhaarige, vollschlanke Matrosin (oder wie heissen die leute die auf nem Schiff arbeiten?) zu mir: "Are you married?" und "Are you from New Zealand?" MEin Gott war ich froh, da schnell fluechten zu koennen.
Wellington an sich ist auch ein sehr nette Stadt, allerdings viel zu windig! Aus diesem Grund ging es gestern ins Museum und zu STarbucks und Shoppen (offiziell anerkannte Indoor-Aktivitaeten) und das absolute Highlight ereignete sich gestern abend. Nachdem Jessica und ich unsere Quesadillas und den Nachtisch-Kuchen bei Sweet Mothers Kitchen (absoluter Geheimtipp!!!) verschlungen hatten und zur Kasse gingen um zu zahlen, meinte der Kellner, dass unsere Rechnung eben schon von einem Mann (wohlgemerkt ein Fremder) bezahlt worden ist....und Jessica und ich hatten wirklich nur unsers Standard-Backpacker-Outfit an (das wir zudem seit zwei Wochen tragen, weil es aus den waermsten Klamotten besteht die wir mithaben!)! ...und ich dachte so was passiert nur im Film, aber denkste...(wir wollen da gleich wieder essen gehen-mal sehen ob es zweimal klappt ;-)..Da heute schoenes WEtter war, konnten wir ein bisschen Cable Car fahren, waren im Botanischen Garten und -jawohl- im Zoo, wo wir den einbeinigen Kiwi "Tahi" kennenlernen durften-sehr sehr suess!!!



So, morgen treten ich dann den vermutlich laengsten Tag meines Lebens-den 3.Juni 2007- und meine Reise ueber die Datumsgrenze nach Honululu an-mit 12-stuendigen Zwischenstopp in Sydeny! Werde berichten wie das so ist!

Bis dahin liebe Gruesse aus dem Kiwiland!