Haben nach anfaenglichen Zweifeln unsere Segeltour doch sehr gut ueberlebt.
auch wenn wir anfangs noch skeptisch waren, hat sich der Grossteil der Passagiere schon am Dienstag als wir losgesegelt sind als recht umgaenglich herausgestellt.
Zunaechst hat uns die TAtasache, dass man beim Segeln ab und an aufgrund der doch recht extremen Schraeglage -quasi wie bei Titanic - dem Abgrund und Untergang entgegen zu blicken scheint etwas beunruhigt. Dieses GEfuehl wurde verstaerkt durch die doch recht junge Crew und insb. durch den Trainee, der nur aeusserst selten den Eindruck vermittelte als ob er wuesste was er da eigentlich macht. Aber nachdem man sich an den FAhrstil und die Geschwindigkeit gewoehnt hatte, muss ich sagen, dass ich mittlerweile fast lieber an Bord geblieben waere als wieder an Land zu gehen. Hat wirklich einen Mordspass gemacht und ich glaube dass SEgeln quasi der perfekte wassersport fuer mich waere. Man ist an der frischen Luft, bekommt viel Sonne ab, faehrt durch die gEgend und sieht viel und man wird nur ab und an nass...nur leider was teuer. Auf dem Photo seht ihr uebrigens unsere SEgelboot- den British Defender, auf dem wir also zwei Tage mit 28 Passagieren und 5 CrewMitgliedern verbracht haben.

Apropos, die Crew bestand aus einer echt guten Mischung. Da waere zunaechst der Captain Tris, der wahrscheinlich der coolste Mensch ist, den ich je kennengelernt habe und vermutlich das ein oder andere Mal als Double von Parker STevenson in Baywatch zu sehen war. Denke diese Coolness musste er sich aufgrund des Berufs zulegen, zumal ich glaube dass es ganz schoen anstrengend waere, 7 Tage die Woche mit 28 fremden spaet-pubertierenden Menschen uebers Meer zu segeln, wenn man nicht das GEfuehl haette, dass es um einen rund staendig schneit. wAr jedenfalls sehr lustiger aber dennoch sympathischer Typ. beim zweiten HIngucken war dass auch Kezzie. Sie segelt seid drei Jahren und ist ein Kerl von einer Frau. Also so richtig gross, braun gebraunt, blond, hammer-schlanke, durchtrainierte Beine und fuer dann halt nen recht starken Oberkoerper. Aber das GEsamtbild passt einfach sehr gut und machte sie zum toughsten Typen auf dem Boot. Sie wirkte aufgrund ihrer zynischen Art zwar etwas unnahbar, aber solange man nicht rumgejammert hat, dass einem das Make-up beim Schnorcheln im Great Barrier Reef ja verlaufe, konnte man super mit ihr auskommen. also ich find sie grossartig.
GEkocht hat die Kylie, die seit zwei monaten auf dem boot arbeitet. Echt beeindruckend, was die auf so beengten RAum gezaubert hat. JOhn, der Trainee, war wirklich super-nett und engagiert und so, aber leider manchmal etwas scary, weil er aufgrund der noch nicht vorhandenen Coolness doch ab und an -wahrscheinlcih zurecht- etwas schockiert und verzweifelt wirkte.Sarah,eine Deutsche Backpackerin, war als Volunteer auf dem Boot und auch ganz nett- konnte aber auch richtig gut zupacken.
Mit dieser Crew und den 28 aus verschiedensten Nationen stammenden Passagieren ging es dann am Mittwoch -nach einer ersten schlafarmen Nacht an deck- weiter zwischen den Whitsunday-Islands hindurch zum Whitheaven Beach (Siehe Photos)!

Das sage ich wirklich mal, dass man es einfach selbst gesehen haben muss. Der Sandstrand ist wirklich riesig (natuerlich abh. von Ebbe und Flut) und der Sand ist total fein und weiss. Atemberaubend wirkt dass ganze durch die Sandbaenke die immer wieder ueberall aus dem recht flachen, kristallklaren Wasser ragen....also da muesst ihr wirklich hin. Ich glaube einen passenderen Namen als Whitheaven beach konnte man dem Strand nicht geben.

nach dem Schnorcheln und Abendessen gestern abend hatten wir dann sogar das Glueck, dass sich ein paar Delphine fuer unser SEgelboot interessiert haben und uns quasi umkreist haben. super-schoene Tiere, besonders wenn man sie dann in der freien Natur sieht.
Heute morgen ging es dann wieder an Land, was halt aus dem Grund, dass es auf so engem Raum mit sovielen Leuten doch recht dreckig und chaotisch werden kann, ganz gut war. Ausserdem hat es dann heute auch mal richtig gut geregnet. Dieser Umstand und die Tatsache dass ich im Schlauchboot auf dem Weg zum Hafen den absolut unguenstigsten Platz abbekommen habe sorgen dafuer dass mein gEpaeck und ich pitschnass wurden. Und ausserdem rochen alle etwas streng weil man halt an Bord nur jedem 30 sekunden dusche pro tage zugestehen konnte-natuerlich sind duschgel etc. strengsten untersagt-der umwelt (also der Natur) zuliebe.
Wie dem auch sei: Es war super-genial und die landschaft und auch das Reef sind mit Worten quasi nicht beschreibbar...
Heute geht es dann mal wieder mit dem Nachtbus weitern nach Hervey Bay von wo aus wir eine Fraser Island Safari machen moechten..
Hoffe ihr lest und lebt noch ;-)
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